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00:00:00: Wie bleibt unsere Region auch im KI Zeitalter wirtschaftlich führend?

00:00:06: Unter dem Motto, hier ist Zukunft?

00:00:07: haben SZBZ-Fälliger Dr.

00:00:09: Christian Röhm und Markus Liener Vorstandsmitglied der Kreisparkasse Böblingen vor rund zweihundertzwanzig geladenen Gästen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik – im neuen IBM Technology Campus in Eeningen die Ergebnisse des SZPZ-Wirtschaftsbarometers.

00:00:27: Anschließend diskutierten Redaktionsleiter Tim Schweiker und Chefreporter Jürgen Weegner mit Ronja Kemmer, stellvertretende Vorsitzende CDU CSU-Bundestagsfraktion für Forschung, Technologie & Raumfahrt, Digitales und Staatsmodernisierung.

00:00:42: Isabel Sipli IBM Distinguished Engineer und Bereichsleiterin Softwareentwicklung Deutschland Dr.

00:00:48: Steven Travers, Centerleiter im Bereich Technologie, System Engineering und IT Mercedes-Benz

00:00:55: Cars

00:00:55: Operations Und Benedikt Kurz, CEO und Co-Founder Nui Unity, stellvertretender Vorsitzender Startupverband Deutschland über das aktuelle Wirtschaftsklima die wirtschaftlichen Perspektiven im Kreis Böblingen und darüber welche Herausforderungen künstliche Intelligenz KI mit sich bringt.

00:01:14: Hier ist der inspirierende Abend zum Nachhören.

00:01:18: Ja, meine sehr geehrten Damen und Herren.

00:01:20: Liebe Gäste!

00:01:21: Wir freuen uns sehr, dass Sie schon jetzt die Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken intensiv nutzen.

00:01:28: Ich versichere Ihnen es gibt anschließend an unseren spannenden Abend noch ausreichend Gelegenheits zum Austauch zum Netzwerk.

00:01:36: Jetzt aber würde ich sie bitten so ganz langsam ohne Hektik ihre Plätze einzunehmen denn wir haben viel vor heute Abend und das wird ganz bestimmt nicht langweilig Versprochen.

00:01:58: Ich habe zwar nicht gesagt, dass ich gleich gar nichts mehr sagen dürfen aber vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit schon jetzt!

00:02:04: Ja meine Damen und Herren ganz herzlich willkommen zu.

00:02:08: Hier ist Zukunft.

00:02:10: Wir beide sind Jürgen Wegener STBZ Chefreporter

00:02:15: Und unser Redaktionsleiter Tim Schweiker.

00:02:18: und ich muss sagen wow was für ein Setting.

00:02:21: Das kann einfach nur einen Riesenarmen

00:02:23: werden.

00:02:30: Ja, wir beide haben heute das Vergnügen sie durch diesen Abend zu führen.

00:02:34: Was erwartet Sie und uns heute?

00:02:37: Kurz gesagt ein hoffentlich sehr spannender und auch unterhaltsamer Abend rund ums Thema Wirtschaft und KI mit aufschlussreichen Zahlen und Daten aus dem Kreis Böblingen Mit einer Podiumsdiskussion bei der wir hoffentlich tief ins Thema einsteigen werden.

00:02:54: Zu Beginn habe ich aber eine ganz schlichte Frage an Sie alle Wer von Ihnen nutzt eigentlich

00:02:59: KI

00:03:00: regelmäßig in seiner täglichen Arbeit.

00:03:04: Okay,

00:03:04: danke schön!

00:03:06: Und wer von Ihnen arbeitet deshalb weniger als vorher?

00:03:12: Mit Ihnen beiden rede ich nachher noch.

00:03:14: Das interessiert mich persönlich.

00:03:17: alle anderen sind ganz offensichtlich noch nicht arbeitslos geworden und schon sind wir mitten im Thema.

00:03:24: Wir werden ausführlich miteinander darüber reden aber warum machen wir das eigentlich?

00:03:29: also wir die SZBZ die Sindelfingerzeitung, Böblinger Zeitungen das hier heute Abend.

00:03:36: Die Antwort darauf kann Ihnen niemand besseres geben als unser Verleger Dr.

00:03:41: Christian Röhm.

00:03:42: Christian deine Bühne!

00:03:57: Meine Damen und Herren herzlich willkommen bei.

00:04:00: Hier ist Zukunft.

00:04:01: twenty-sixundzwanzig zweihundert Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft Politik und Gesellschaft unserer Region.

00:04:09: Geschäftsführerin und Geschäftsführer verantwortliche aus den Unternehmen Oberbürgermeister und Bürgermeisters, Abgeordnete, Gemeinderäte, Verantwortliche aus Vereinen und Verbänden.

00:04:22: Großartig dass sie alle hier sind!

00:04:24: Dass Sie sich die Zeit nehmen an diesem Abend das wissen wir so zu schätzen, dass wir eng miteinander zusammenarbeiten so wie wir das tun.

00:04:31: Sie alle sind uns ganz wichtig.

00:04:41: ich bin dankbar dass sich Zukunft seit vielen Jahren als fester Termin in der Region etabliert hat.

00:04:47: es zeigt dass es einen Bedarf gibt ein Ort an dem diese Region über ihre wirtschaftliche Zukunft spricht.

00:04:54: Dieser Ort, der wollen wir sein – die SZBZ als Plattform der Region.

00:05:00: Nicht als Beobachter sondern als Teil des Diskurses weil wir lieben hier zu leben!

00:05:07: Wir sind heute Gast auf dem IBM Technology Campus in Eningen und dieser Standort ist in Europa einzigartig.

00:05:15: IBM wurde Ninzehundertelf gegründet.

00:05:17: seit über einem Jahrhundert erfindet sich dieses Unternehmen immer wieder neu.

00:05:22: Dieser Campus ist ein Zeichen dafür.

00:05:26: Das ist kein Zufall, das es die Fähigkeit erfolgt nicht zur Gewohnheit werden zu lassen und die Komfortzone immer wieder zu durchbrechen.

00:05:34: Übrigens ein sehr gutes Bild für das worüber wir heute Abend sprechen werden.

00:05:38: Wolfgang Wendt Vorsitzender der Geschäftsführung IBM Deutschland und unser Gastgeber heute Abend wird uns gleich mehr dazu erzählen.

00:05:52: Meine Damen und Herren Wir befinden uns in den ersten Jahren eines neuen Zeitalters des KI-Zeitalters.

00:05:59: Die Dampfmaschine hat die Muskelkraft ersetzt, das Internet hat Wissen und Kommunikation revolutioniert.

00:06:05: Und künstliche Intelligenz verändert nun geistige Arbeit, Analysen, Texte, Code und sogar Entscheidungen.

00:06:13: Das in einer Geschwindigkeit, die alles bisherige in den Schatten stellt.

00:06:17: Genau deshalb wollen wir wissen wie geht unsere Region damit um?

00:06:21: Gemeinsam mit der Kreisbarkasse Böblingen haben wir knapp sechshundert Unternehmen im Kreis Böbingen gefragt.

00:06:28: wo geht es hin?

00:06:29: Das ist das Wirtschaftsbarometer.

00:06:33: Die Daten liegen vor, sie sind aussagekräftig.

00:06:35: Markus Lina und ich werden Sie Ihnen gleich vorstellen!

00:06:40: Dann folgt unsere Podiumsdiskussion.

00:06:43: Manuel Hagel wäre heute Abend gerne bei uns gewesen, ist aber durch die laufenden Koalitionsverhandlungen gebunden.

00:06:49: Umso mehr freue ich mich dass wir kurzfristig eine starke Stimme aus Berlin gewinnen konnten.

00:06:53: von Ja Kemmer.

00:06:55: Sie ist stellvertretende Vorsitzender der CDU-CSU Bundestagsfraktion und verantwortet die Bereiche Forschung, Technologie und Digitales.

00:07:02: Und genau diese Themen bringt sie aktuell auch in die laufenden Koalitionsverhandlungen im Baden-Württemberg ein.

00:07:08: Doppelspannend also herzlich willkommen!

00:07:16: Vielen Dank auch an unseren Bundestagsabgeordneten Marc Bierdatz für seine Unterstützung und Vermittlung.

00:07:26: Wir diskutieren gemeinsam mit Isabel Zipli von IBM Dr.

00:07:29: Steffen Dravers von Mercedes Benz und Benedikt Kurz Industrie, Tech, Start-up und Politik genau die Perspektiven, die wir heute brauchen.

00:07:39: Und am Ende get together!

00:07:40: Denn nach spannenden und aber auch harten Themen freuen wir uns vielleicht auf ein kaltes Getränk Bevor wir gleich in den Abend einsteigen.

00:07:49: erlauben Sie mir zwei Minuten zu unserem ureigenen Metier zum Journalismus.

00:07:54: Thomas Düffert Chef der Mazzak Mediengruppe eine der größten Mediengruppen Deutschlands hat es im März auf den Punkt gebracht Die nächsten drei bis fünf Jahre entscheiden über die nächsten drei bis fünf Jahrzehnte im Journalismus.

00:08:07: Jetzt ist Crunch Time!

00:08:09: Ich teile diese Einschätzung und ich sage Ihnen warum.

00:08:12: KI produziert Content ohne Limit, schneller billiger in jeder gewünschten Tonlage.

00:08:18: Gleichzeitig aggregieren Google Meta- und KI-Assistenten unsere Inhalte, beantworten Fragen auf Basis unserer Recherche aber der Traffic kommt nicht bei uns an.

00:08:28: Kurz

00:08:29: wir recherchieren und produzieren andere verdienen Geld damit.

00:08:33: Wolfram Weiner, Herr Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien sprach neulich vom Media-Zit durch Big Tech.

00:08:41: Leider trauen wir uns weder in Europa noch in Deutschland wirklich an die großen Konzerne ran.

00:08:47: Das ist die ökonomische Bedrohung.

00:08:50: Die zweite Bedrohrung ist inhaltlicher Natur.

00:08:52: Wenn Inhalte in sekunden Millionenfachen jeder gewünschten Tonlage generiert werden können ganz egal ob war oder falsch dann entsteht ein Misstrauen das auch seriösen Journalismus mitreißt Kollateralschaden der Desinformation sozusagen.

00:09:06: Und in diesem Umfeld wird die entscheidende Frage nicht mehr sein, wer hat die größte Reichweite?

00:09:11: Sondern wem vertraue ich?

00:09:14: und das ist glücklicherweise auch die Chance für Journalismus.

00:09:17: Denn Glaubwürdigkeit ist unser größter Wert und das sehen wir glückliche Weise auch.

00:09:22: unsere verkaufte Auflage ist stabil.

00:09:25: Unsere Reichweit ist die Größte unserer Geschichte.

00:09:29: Wir brauchen KI.

00:09:31: KI hilft uns bei der STBZ effizienter informierter automatisierter zu arbeiten.

00:09:37: Aber der Kern unseres Lokaljournalismus, das eigentliche Entstehen der Geschichten also Recherche vor Ort Verifikation Einordnung in den lokalen Kontext und vor allen Dingen Nähe zu den Menschen der Region Das kann KI eben nicht Und deshalb wird Journalismus auch wertvoller.

00:09:54: aber

00:09:55: dieser Journalismus entsteht Nicht von allein.

00:09:57: hinter jeder Geschichte stecken Menschen Journalistinnen und Journalisten die eben recherchieren Die Nachfragen die prüfen die noch mal hingehen.

00:10:05: Und ich sage das heute nicht als Verleger, sondern aus tiefster Überzeugung.

00:10:09: Unsere Demokratie wäre ohne starken Lokaljournalismus ärmer, schwächer und starker Lokal-Journalismus.

00:10:23: Danke!

00:10:24: Bleiben Sie gleich in dieser Laune denn jetzt kommt bitte... Starker Lokalsjournalismus muss nämlich auch finanziert werden.

00:10:32: Falls also jemand in diesem Raum tatsächlich die SZBZ noch nicht hat, ändern sie das heute.

00:10:37: wir brauchen sie und wir brauchen auch ihre Empfehlungen.

00:10:40: Das ist Arbeit an der Demokratie.

00:10:43: Joachim Gauck hat neulich gesagt, Demokratie braucht Menschen die sie mit Entschlossenheit und Mut verteidigen.

00:10:49: Ich bin überzeugt Lokaljournalismus gehört dazu Und genau das lokale Demokratie leben wir hier Mit diesem Abend mit dem Konzept hier ist Zukunft mit dem Wirtschaftsbarometer.

00:11:03: Im Juli erscheint hier es Zukunft als großes Wirtschaftsmagazin Auflage hunderttausend gedruck digital Das Wirtschafts-Barometer als Kernstück journalistisch eingeordnet für die gesamte Region.

00:11:15: Vor drei Wochen wurde unser Wirtschaftsparometer ausgezeichnet, wenn die Bureau-Pean Digital Publishing Award.

00:11:21: Andere Preisträger waren Funke und Springer.

00:11:23: Wir sind also einigermaßen stolz darauf.

00:11:32: Wir haben diesen Award gewonnen weil wir für unsere Region Daten schaffen, die eine klare Aussage haben, weil wir sie innovativ veröffentlichen in einer Kombination aus Event digitaler und gedruckter Präsentation und vor allen Dingen weil wir journalistische Einordnung liefern.

00:11:46: Die Politik und Wirtschaft eben tatsächlich nutzen können.

00:11:51: Wir erweitern das Konzept Zukunft.

00:11:53: Es ist über Jahre gewachsen und jetzt kommt wieder etwas Neues dazu.

00:11:57: Ab twenty-sevenundzwanzig gibt es den Zukunftspreis, vergeben von SZBZ und den Vereinigten Volksbanken für Unternehmen die in die Zukunft unserer Region investieren.

00:12:09: Jörg Niethammer der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Volksbanken EG wird Ihnen das nun vorstellen.

00:12:23: Ja vielen Dank Herr Doktor Röhm.

00:12:25: Meine sehr geehrten Damen und Herren.

00:12:28: wenn wir über Zukunft reden dann fallen oft Schlagworte wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Transformation.

00:12:37: Alles

00:12:37: wichtig und richtig.

00:12:39: aber Zukunft entsteht eben nicht durch Schlagworten sondern die Zukunft entstehen durch Menschen die anpacken.

00:12:47: Menschen die Entscheidungen treffen jeden Tag ganz konkret.

00:12:52: Sie entsteht in Betrieben, die investieren auch wenn die Zeiten nicht einfach sind.

00:12:58: sie entsteht inführung Die Verantwortung lebt, auch wenn es unbequem wird und in einer Region die sich weiterentwickelt.

00:13:08: Auch das in schwierigen Zeiten.

00:13:11: Genau darum geht's beim Zukunftspreis.

00:13:15: Ich freue mich, dass ich den gemeinsam vorstellen darf mit der SZBZ.

00:13:19: Herr Dr.

00:13:20: Röhm.

00:13:20: vielen Dank für die Partnerschaft dafür, dass wir zusammen gute Beispiele sichtbar machen werden.

00:13:28: Errichtet sich an Unternehmen in unserer Region?

00:13:31: Die wirtschaftlichen Erfolg und langfristige Verantwortung zusammenbringen, indem sie eben investieren.

00:13:39: Für Mitarbeitende für den Standort und für das was unsere Heimat stark macht.

00:13:45: Mir ist wichtig wir suchen nicht das perfekte Unternehmen ich glaube es gibt's nicht sondern wir suchen Unternehmen die heute die richtigen Weichenstellungen treffen für die Zukunft mit einem klaren Blick nach vorne mit Investitionsbereitschaft die sich nicht nur fragen dass funktioniert denn gerade sondern was trägt auch in Zukunft, in fünf oder zehn Jahren?

00:14:09: Und für uns als Volksbank ist dieses Denken Teil unserer Selbstverständnissen.

00:14:13: Unser Motto lautet meine Bank die Heimat lebt und das soll keine Werbung, sondern ein Anspruch sein.

00:14:19: Wir wollen wirtschaftliche Stärke- und regionale Verbundenheit zusammendenken und danach auch handeln.

00:14:27: Deshalb ist der Zukunftspreis nicht nur eine Auszeichnung, sondern er soll ein Signal sein Dafür, dass Mut, Investitionsbereitschaft und Verantwortung für die Region auch gesehen und wertgeschätzt wird.

00:14:40: Die Ausschreibung wird im Spätsommer starten.

00:14:42: Eingeladen sind Unternehmen aus unserer Region unabhängig von Größe oder Branche.

00:14:49: Die Entscheidungen treffen sie eben auf langfristige Stabilität, auf Zukunftsfähigkeit ausgerichtet sind.

00:14:55: dadurch das sie investieren.

00:14:57: Bewerbungen sind da.

00:14:59: herzlich willkommen wenn Sie sich selbst bewerben Freuen wir uns, wenn Sie uns einen Tipp geben.

00:15:05: Werden hier als Vorbild ausgezeichnet werden könnte, freuen wir uns auch!

00:15:11: Die erste Verleihung ist für im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe Zukunft geplant und der eigentliche Preis ist das was oft den Unterschied macht – Sichtbarkeit.

00:15:24: Alles will ich jetzt noch nicht verraten aber gute Beispiele verdienen Sichtbarigkeit.

00:15:30: sie geben Orientierung machen Mut und zeigen eben, dass wirtschaftliche Erfolg- und Verantwortung zusammengehören.

00:15:38: Wir freuen uns darauf, im Jahr ist es erstmals ein Unternehmen auszuzeichnen das zeigt wie Zukunft bei uns hier ganz konkret gelebt und gestaltet wird mit Weitblick, Tatkraft und einem klaren Bekenntnis zum Standort in unserer Region.

00:15:56: nochmal ich freue mich auf Ihre Bewerbung oder auf Ihren Tipp wenn Sie den vorschlagen würden.

00:16:01: vielen Dank.

00:16:09: diese Region hat Zukunft.

00:16:12: Ich sage das nicht als Berufsoptimist, ich sag weil ich die Unternehmen hier kenne, die Menschen und die Substanz.

00:16:18: aber Zukunft passiert nicht.

00:16:20: sie braucht unternehmerischen Mut Sie braucht Ideen und Investition in eine trübe Marktlage hinein.

00:16:27: Das ist alles andere als selbstverständlich.

00:16:29: das sage ich als Unternehmer.

00:16:31: Und sie braucht eine Politik Die jetzt an den richtigen Stellen massiv investiert und Nicht bremst wenn Unternehmen loslegen wollen sondern anschiebt Beides einzufordern und beides sichtbar zu machen, dafür stehen wir heute Abend hier.

00:16:46: Ich freue mich sehr auf diesen Abend.

00:16:48: Er ist mein persönliches Highlight im SZB.

00:16:50: ZJ.

00:16:51: Willkommen bei Hier ist Zukunft!

00:16:59: Ja ganz herzlichen Dank Jörg Niedheimer und danke auch Christian.

00:17:04: Liebe Gäste der heutige Abend wäre wirklich unvollständig wenn da Gastgeber und Hausherr nicht dabei wäre vor allem in diesem tollen Ambiente im neuen Technology Campus.

00:17:16: Begrüßen Sie bitte ganz herzlich den Vorsitzenden der Geschäftsführung von IBM Deutschland, Wolfgang Wendt.

00:17:22: Herzlich willkommen!

00:17:28: Vielen Dank!

00:17:31: So

00:17:31: auf an meiner Seite.

00:17:33: herzlichen Willkommen zum IBM Tech Campus hier in Eningen.

00:17:39: einige wenige von Ihnen waren schon hier die meisten noch nicht weil wir erst im November letzten Jahres, neunzehnten November mit dem Bundesminister für Digitales Herrn Dr.

00:17:50: Wildberger Er stand hier mit uns auf der Bühne, mit dreihundert Vorständen bundesweit diesen Gebäude eröffnet hat.

00:18:00: Wenn wir schon anschauen was ist da woher kommt der Name des Themas?

00:18:05: Tech Campus steht für Innovation.

00:18:08: Wir bringen hier Technologie zusammen, Innovation.

00:18:12: Wir haben mehr als dreitausend fünfhunderte Arbeitsplätze in diesen vier Gebäuden.

00:18:18: Wir haben hier Forschungentwicklung in zwei dieser Gebäute.

00:18:22: Wir haben in einem die Hauptverwaltung insgesamt Vertrieb und der Beratungsbereich, und in einem dieser Gebäude

00:18:30: Kundenservices.

00:18:32: Es wird ergänzt und das sehen Sie in der Karte oben rechts in leicht blau, in Annäherung dieses Grundstücks durch das Quantumrechten-Sendarm auf das ich später noch kurz eingehen werde.

00:18:42: Wie gesagt, bewusste Entscheidung, die wir hier für den Standort Inning getroffen haben ist kein Denkraum sondern wirklich ein Machraum in Deutschland in Baden-Württemberg und hier im Großraum in Stuttgart, wo Ingenieur Tugend wirklich beheimatet

00:18:58: ist.

00:18:59: Das ist an Römerchen angesprochen.

00:19:01: Gründung der I-Bäme Deutschland durch Hollerit in Berlin vor... ...in... ...Ninzehundertelf das heißt bis in Hundertund Fünfzehn Jahre alt Und kann auch sagen die Muttergesellschaft.

00:19:14: iBem ist nur hundert vierzehn jahre alt

00:19:17: Also

00:19:18: eine der wenigen biologischen Phänomene Wo die Tochter Gün, jünger älter ist als die Mutter.

00:19:25: Aber wir sind hier wirklich sehr stolz darauf mehr über sechzig Jahren fest verwurzelt zu sein im Standort mit Arbeitsplätzen und natürlich eingebundenen das gesamte Ökosystem.

00:19:38: Hier wird Wandel konkret unterstützt und auch umgesetzt nicht nur diskutiert.

00:19:44: Federführend hier an dem Standort und einige Themen schon angerissen worden.

00:19:48: Natürliches Thema Quantum Data Sender Künzintelligenz, aber auch Chip-Design.

00:19:54: Chip-design finden wir sonst nur noch ganz selten in Deutschland.

00:19:59: So wie wirkt sich das hier auf unsere Region aus und wie hat es Auswirkungen auf die Region darüber hinaus?

00:20:05: Lasse mich zwei Punkte hervorheben.

00:20:08: zum einen Quantum, das Quantum Rechnensendung und ich meine dass ist wirklich ein Meilenstein in unserer Region und sie erinnern sich, dass wir die Eröffnung hier im Oktober im damaligen Bundeskanzler Scholz auch hatten.

00:20:23: Wir haben uns die Ehre gegeben, hier das erste EBM-Quantum der Rechenzentrum Data Center in Europa zu eröffnen und damit außerhalb der USA also wirklich physisch hier in der Region ansässig durch.

00:20:36: ein Meilenstein nicht nur für Deutschland aber auch für unsere Partnerländer in Europa insbesondere hat der Europäischen Union.

00:20:43: Das ist wirklich ein ganz starkes Tal der Signal für technologische Souveränität und ich glaube, Souveranität ist wirklich ein ganz wichtiges Thema um da nichts dem Zufall zu überlassen sondern wirklich Zukunftsfähigkeit voranzubringen.

00:20:57: Also mich ganz kurz auf Quantum eingehen.

00:21:01: es gibt bestimmte Lösungen Problemfelder die sich mit Quantum oder mit klassischen Computer praktisch nicht mehr bewältigen lassen.

00:21:08: rein vom Rechenleistung damit auch den verbundenen Energieverbrauch soll aber auf der anderen Seite kein Ersatz sein für die gesamten klassischen Rechner und rechnerwäldig aufbauen.

00:21:20: Es hängt sehr stark von der Applikation ab, es ermöglicht aber neue technologische Durchbrüche und wir sind dabei das sogenannte Quantum Advantage hier in Kürze auch zu zeigen und damit den Nutzen für die Unternehmen, die Wirtschaft, aber auch für die Forschung voranzutreiben.

00:21:37: Nebenbei arbeiten wir hier mit dem Fraunhof Institut über Jahre vertrauensvoll zusammen um genau die Ausbildung und die notwendige Wissen rund um Quantum auch sicherzustellen, von wirklich diesem Standort Deutschland hier auch die Nachhaltigkeit zu geben dass wir hier herangehen.

00:21:56: Also mich kurz über KI eingehen.

00:21:58: und Kollege von der SZB jetzt hat das auch schon angesprochen wie es setzten wird?

00:22:02: Einen natürlich setzen wir es auch ein aber ich möchte mal aus einer anderen Brille bisschen beleuchten.

00:22:08: Es geht darum zu sagen es ist von der Theorie natürlich rübergegeben ... in den Bereich von wirklich, vom Umsetzung.

00:22:16: Und lassen Sie mir einen wirklich... ja einem bisschen eine Provokation auch bringen.

00:22:22: soweit.

00:22:23: Spielfeld, Spielfeldänderung und das ist, ich habe mal die Bezug hier auf Basketball, wir können es nicht genauso auch Fußball

00:22:31: arbeiten.

00:22:32: Ich glaube die Regeln sind klar Es geht um Zusammenspiel wie wir insgesamt auch zusammenarbeiten.

00:22:37: Die Analogie ist Basketball klassisch ein Feld zwei Körbezwei Mannschaften, die mit Regeln auch spielen Und das ist genau das.

00:22:46: Mit den gleichen Regeln kommen neue Player ins Spiel und ich möchte provozieren mit dem nächsten Chart zu sagen KI.

00:22:54: KI hilft,

00:22:56: unser Verständnis ist nebenbei in der Unterstützung nicht im Kampf dazu aber die Spielregel haben sich ganz klassisch in der Wirtschaft geändert.

00:23:05: Dem müssen wir uns einfach stellen und deshalb näher wir uns wirklich mit KI selbst aber auch im Unternehmen beschäftigen desto besser und desto weiter können wir voran.

00:23:16: Es geht hier um, das ist die Philosophie von IBM auch, dass Menschen unterstützt werden durch die Künste Intelligenz und hier die Leistungsfähigkeit und dann der Outcome letztendlich vorangetrieben wird.

00:23:27: Deswegen kann es die Intelligenze wird hier eine ganz, ganz wichtige Rolle spielen und ich komme auch darauf zu sprechen wie wir das machen in unserem eigenen Arbeitsalltag Und ich habe meine Hand auch gehoben, natürlich nutzen wir KI.

00:23:43: Können Sie von einem Technologieunternehmen erwarten?

00:23:46: Auch das hat am Anfang gewisse Zeit aber auch einen Umsetzungwillen benötigt.

00:23:53: Wir sind mittlerweile soweit dass wir sogenannte Künstlindigenz Hackerjohns oder AI HackerJohns machen.

00:23:58: Wir haben zweihundertfünfzigtausend Mitarbeiter wo sich fast alle Mitarbeiter daran beteiligen an KI auch neue Fortschritt, neue Prozesse neu zu unterstützen Und wir arbeiten damit sehr, sehr stark auch mit unserem eigenen Produkt.

00:24:11: Denn über Bob zusammen – Bob unterstützt Mitarbeiter im alltäglichen Aufgabenentscheidungsprozess Verantwortung und Urteilskraft voranzutreiben.

00:24:20: Mensch und Maschine in dem Fall arbeiten wirklich hand-in-hand ergänzend nicht ersetzend.

00:24:28: Ergänzende?

00:24:30: Nicht ersetznd!

00:24:31: Wir haben eine ganz klarer Philosophie.

00:24:33: Das künstliche Ligenz uns und auch die Unternehmen dabei unterstützt, möglich in der ihre Arbeit und damit auch in der ganzen Umgebung.

00:24:43: Wir haben auch eines ist was wir damit umgesetzt haben sogenanntes Client Zero.

00:24:49: Client zero sagt nicht mehr als zu sagen lass uns die künstliche Intelligenz oder auch entsprechend Automation Technologie bei uns selbst verproben.

00:24:59: wird das was wir beraten was wir verkaufen auch wirklich einsetzbar ist?

00:25:04: weil wir sind über die Experimentierphase hinaus So sagen wir gehen nun in die produktive Umsetzung.

00:25:09: Da geht es um Prozessoptimierungen, Kosteneinsparung, Wettbewerbssteigung viele Faktoren, die jedes Unternehmen braucht.

00:25:17: und gerade in dieser geopolitischen Situationen der wir uns befinden ist Wett bewerbsfähigkeit wird oftmals nicht mehr erwähnt aber ein ganz ganz wichtiger Faktor neben den ganzen Kosten die stehen.

00:25:27: also muss man auch kosten einsparen.

00:25:30: unser klein zero Wir sind ein Unternehmen von im Jahr zweiundzwanzig.

00:25:34: Umsatz von rund sechzig Milliarden US-Dollar haben wir es erreicht, in den letzten drei Jahren doch intensiven konsequenten Einsatz von Automationstechnologien und Künstliintelligenz über vier Milliarden aus den Kosten rauszunehmen.

00:25:50: Auch damit haben wir unsere Wettbewerbsfähigkeit vorangebracht und das wollen wir unseren Unternehmen hier in Deutschland in der Region auch entsprechend mitgeben.

00:25:59: also künstliche Intelligenz wirklich für für den Business-Umfeld.

00:26:05: KI als Hebel und nicht als Selbstzweck, ganz klar!

00:26:09: Wichtig ist hier klare Ziele zu haben die Prozesse zu überdenken, saubere Prozese lieber ein Prozess weniger zu haben als blind den Prozess zu automatisieren damit künstliche Regenzen voranzugehen.

00:26:22: das haben viele Unternehmen wir selbst auch gemerkt.

00:26:25: einen Cleanup ist unwahrscheinlich wichtig und damit ein Thema.

00:26:32: Zukunftsfähig sind wir nur, und das ist ein Teamsport.

00:26:36: Ich habe es vorher erwähnt, Prinzip zu sagen.

00:26:39: Wir arbeiten hier in Ergänzung mit der Künstliche Intelligenz Und damit da ist die Technologie etwas was die Menschen die Wirtschaft Die Politik und die Gesellschaft mehr zusammenbringt als spaltet.

00:26:50: Das unsere klare Philosophie dass zusammenbringen.

00:26:55: noch mal der wandel passiert.

00:26:56: hier jetzt sind in einer wirklich glücklichen Situation dass wir Forschung Entwicklung für Quantum für künstliche Intelligenz und viele andere Software- und Hardware-Produkte hier am Standort haben, damit auch in der digitalen Souveränität sicherlich einen ganz großen Aktien setzten können.

00:27:11: Da wollen wir uns beteiligen.

00:27:13: Und ja die Zusammenarbeit ist in der Region und natürlich auch im gesamten Bund extrem wichtig.

00:27:19: da stellen wir uns... Ja Zukunft ist kein fernes Versprechen und vor auf einer Schad haben Sie es vielleicht gesehen.

00:27:26: Zukunft entsteht hier unser Logo und damit dass wir die Technologien verantwortlich und verantwortungsvoll nutzen und gemeinsam handeln.

00:27:36: Also nochmal herzlich willkommen im IBM Technology Campus hier in Eningen, wir sind sehr stolz dass wir das hier in dieser Region haben.

00:27:44: wie gesagt mehr als sechszig Jahre und ich glaube diese Investitionen die wir getätigt haben zeugt dafür dass wir auch noch mal sechzig Jahre mindestens bleiben werden.

00:27:52: vielen Dank!

00:28:01: Vielen dank Wolfgang Wendt.

00:28:03: Sie haben mir richtig Mut gemacht.

00:28:05: danke dafür spannende Einblicke.

00:28:09: Ganz ehrlich, ich wusste es, dass dieses Haus mehr macht als JetGPT zu fragen.

00:28:15: Wenn nicht den losfahren soll damit ich den Flieger kriege und in der Sicherheitskontrolle nicht hängenbleibt.

00:28:21: vielen Dank dafür!

00:28:25: Jetzt kommen wir zum Punkt auf den wir wahrscheinlich alle ganz gespannt warten und zwar präsentieren wir jetzt das Wirtschaftsparameter zentrale Fragen dahinter.

00:28:41: Was sagen die Zahlen, die wir ermitteln konnten über die wirtschaftliche Stimmung in der Region?

00:28:48: Wo liegen die Chancen?

00:28:49: Wo drücken sie

00:28:50: Sorgen?

00:28:52: aber auch wo spielt das Thema künstliche Intelligenz eine Rolle?

00:28:56: vielleicht kann man so zusammenfassen Kaisenfund.

00:28:59: Aber es liegt an uns Menschen und an den Unternehmen dieses Pfund auch in die Wagschale zu legen Und damit auch etwas anzustellen.

00:29:08: Ich freue mich jetzt sehr auf die Einordnung von Dr.

00:29:11: Christian Röhm und Markus Lienha, Vorstand der Kreissparkasse Böblingen und erneut Kooperationspartnerin damit die KreisSparkasse für dieses tolle Projekt.

00:29:23: Die Bühne gehört Ihnen.

00:29:32: Vielen Dank!

00:29:37: Das Wirtschaftsparometer ist etwas Besonderes.

00:29:40: Wir brauchen gleich den Trücker denn wir werden durchgehen.

00:29:43: Gemeinsam mit der Kreisbarkasse, Böblingen und durchgeführt von der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung Ludwigsburg haben wir dieses Projekt zum zweiten Mal durchgeführen.

00:29:52: Wir bilden den Kreis Böbingen als wirtschaftliche Gesamtheit ab.

00:29:56: Wir verbinden Daten mit journalistischer Einordnung und fragen eben nicht nur was ist sondern auch, was es bedeutet?

00:30:02: Wir haben im Wesentlichen zwei Teile in diesem Wirtschaftsbarometer.

00:30:05: Wir haben einen allgemeinen Teil sozusagen die generelle Stimmungslage, die Wirtschaftsdaten Beides wieder extrem erkenntnisreich und in diesem Jahr eben auch noch ergänzend zum Vorjahr.

00:30:21: So, steigen wir auch direkt ein.

00:30:23: Markus Linder und ich zeigen Ihnen jetzt fast fivehundertdreiundachtzig Unternehmen über KI-Strukturwandel.

00:30:28: um die Zukunft der Region zu sagen haben Sie sehen hier die Daten unserer Unternehmen.

00:30:33: Größenverteilung und Branchen entsprechen etwa der Struktur unseres Landkreises Und Fun Fact bzw Amazing fact.

00:30:41: Die Unternehmen, die bei dieser Befragung teilgenommen haben, repräsentieren etwa fünfzigtausend Mitarbeiter.

00:30:46: Das ist also so rund ein Viertel der Arbeitsplätze im gesamten Landkreis das es schon eine Ansage.

00:30:54: Ja von meiner Seite herzlich willkommen.

00:30:55: freue mich dass ich Christian mit ihr gemeinsam die Ergebnisse präsentieren darf.

00:30:59: Warum engagiert sich die Kreisparkasse hier?

00:31:02: Weil wir als regional verwurzeltes Instituten zentrales Interesse haben an Daten zu zum Landkreis, Daten zu unseren Kunden und weil wir mit dem Wirtschaftsparometer jetzt ein Instrument geschaffen haben das auch eine Nachvollziehbarkeit, eine Nachverfolgbarkeit und eine Datenreihe liefert.

00:31:19: Und aus Datenreihen kann man viel ablesen da kann man Impulse ablehnen, kann man Trends ablehne und deswegen ist uns wichtig gemeinsam mit euch unsere Kunden und nicht Kunden die Unternehmen im Landkreist zu erreichen und zu befragen.

00:31:33: Jetzt steigen mal ein in die Auswertung.

00:31:36: sehen Sie es uns nach wenn wird sehr pointiert und sehr zügig machen.

00:31:41: Da steckt so viel drin, wir sind glaube ich etliche Stunden zusammengesessen um uns anzuschauen was liefern denn die Daten ist hochspannend?

00:31:48: Deswegen mache ich Ihnen da schon Appetit auf die dann Sonderbeilage zu.

00:31:54: Hier ist Zukunft wo das Wirtschaftsbarometer ausführlich erläutert wird Und Ich kann nur unterschreiben wer noch nicht Abonnent ist von der SLBZ.

00:32:02: Wer darf das denn jetzt gerne tun?

00:32:05: Unsere erste Frage war ist der Kreis Böbling in ihrer Meinung nach auch in zehn Jahren noch wirtschaftlich führend.

00:32:14: Sie wissen wahrscheinlich, nach der Prognotsstudie die Vierhundert-Landkreise untersucht liegt der Klangkreis Bøblingen auf Platz fünf aktuell.

00:32:23: Wenn wir jetzt sehen wie die Antworten waren nämlich zwei Drittel der Befragten gehen davon aus dass wir diese Position halten können aber ein Drittel geht nicht davon aus.

00:32:36: das ist schon ein erster Marker der glaube ich zum Nachdenken bringt.

00:32:40: Die Veränderung zum Vorjahr ist erkennbar, kleine Veränderungen aber dieses eine Drittel der Unternehmerinnen und Unternehmer die uns zurückmalten.

00:32:49: Wir glauben nicht dass wir diese Position halten können.

00:32:53: das sollte schon zum nachdenken bringen.

00:32:58: wenn wir jetzt in der zweiten Frage in die Unternehmen hineinschauen wie bewerten sie die wirtschaftlichen Aussichten ihres Unternehmens?

00:33:09: Da würde ich mal so kursorisch sagen, etwa eine zwei bis drei mit leichter Tendenz zur Drei.

00:33:14: Kurzfristig mittelfristig und langfristig im Vergleich zu vorherigen Befragungen sogar leicht verbessert.

00:33:20: Diese leichte Verbesserung haben wir vorher in der Befrage zum Landkreis nicht gesehen.

00:33:25: das heißt die Innensicht, die Stimmung in den Unternehmen spiegelt sich nicht oder noch nicht in der Einschätzung zum Land Kreis.

00:33:33: aber wir haben auch Branchen untersucht Christian

00:33:37: Ganz genau und auch die Broschens sind in ihrer kurzfristigen und langfristigen Aussichten relativ stabil im Vergleich zum letzten Jahr.

00:33:45: Ganz oben ganz am positivsten unser Dienstleistungssektor, der übrigens zahlenmäßig auch der stärkste im Landkreis ist nicht was die Mitarbeiter angeht aber natürlich was die Anzahl der Unternehmen angeht Und das ist auch einigermaßen positiv.

00:33:59: Aber ganz grundsätzlich müssen wir eben sehen Die langfristige Aussichten werden schlechter eingeschätzt als die Kurzfristigen Typisches Zeichen für eine stagnierende Wirtschaft, für eine Aussicht die viel Unsicherheit mit sich bringt.

00:34:13: Stimmungsmäßig schlusslich sind Gastronomie und Handel und da diese Branchen für unsere Stadtstrukturen und unsere Stadtgesellschaft prägend sind ist das weiterhin ein richtig großes Problem für

00:34:24: uns.".

00:34:26: Jetzt könnte man ja einfach postulieren wenn die langfristigen Perspektiven eher skeptisch sind dann werden wohl auch keine zusätzlichen Arbeitsplätze geschaffen.

00:34:36: und genau das haben wir in dieser Frage auch abgefragt und genau das sehen wir im Ergebnis, planen Sie zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

00:34:43: Da kann man schon sagen dass die roten Balken hier ganz stark sind und dass man auch in der Veränderung zum Vorjahr eine Veränderungen sieht nämlich den Anteil der Unternehmen die keine zusätzlichen Arbeitsplätzen schaffen wollen und schaffen werden hat dem Vergleich zum Vorjar zugenommen und insbesondere in der Industrie in der obersten Balkendarstellung Sehen wir sogar eine Halbierung von einem niedrigen Niveau, achtzehn Prozent planen zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen zurück auf neun Prozent.

00:35:17: Das ist die eine Frage, die wichtig ist.

00:35:18: Die andere Frage ist aber wie viele Arbeitsplätzen wird es denn in Zukunft noch geben?

00:35:22: Also wenn wir einfach flatt wäre ja vielleicht ein Schluss, den wir ziehen können.

00:35:28: Das haben wir in der nächsten Frage abgefragt.

00:35:30: dort war die Frage Wie erwarten Sie die Mitarbeiterzahl in Ihrem Unternehmen Und es zeigt leider kein besseres Bild.

00:35:41: Wenn wir uns die beiden Pole mal anschauen, orange Seite sinkende Mitarbeiter zahlen, blau das positiv.

00:35:50: steigende Mitarbeiterzahlen da kann man schon allein wenn man auf das Chart drauf schaut erkennen Es wird wohl keinen starken Aufbau von Arbeitsplätzen geben.

00:36:00: Wenn man sich die einzelnen Branchen anschaut dann sieht man in der untersten Darstellung bei der Dienstleistung noch in etwa die Anzahl der Unternehmen, die Steigende mit Erwärtszahlen erwarten.

00:36:14: Mit achtzehn Prozent und die An Zahl derjenige, die sinkend bei der Zahlen erwarten mit zwanzig Prozent.

00:36:20: also da könnte man sagen in etwa gleich.

00:36:22: Nur haben wir hier noch keine Auswertungen und die haben wir tatsächlich auch nicht gemacht.

00:36:26: was das denn für Unternehmensgrößenordnungen sind.

00:36:28: weil es dann eine andere Aussage Wenn ein Großunternehmen sagt, ich erwarte sinkende Mitarbeiterzahlen wie wenn ein Kleinen Unternehmen das sagt.

00:36:36: Aber alleine schon der Blick auf diese Folie glaube ich macht schon Sorgen, denn wir werden nicht weiter steigende Arbeitsplatzzahlen mit Arbeiterzahlen haben.

00:36:47: Entscheidend ist dann aber warum ist es so?

00:36:49: Ein Faktor kann entscheidend sein die Standortfaktoren.

00:36:53: Die haben auch abgefragt

00:36:55: und bei diesen Standort Faktoren haben wir verschiedene Kategorien.

00:36:59: Wir haben die harten Kriterien, Verkehrsanbindungen und Internet.

00:37:03: Und da steht die Region ordentlich dar.

00:37:05: Zugang zu Forschung und Hochschulen ist schon etwas kritischer?

00:37:09: Das sollte uns ein Thema sein denn es ist relevant für die Innovationsausprägung im Landkreis.

00:37:14: Kritisch bleibt weiterhin das Thema Gewerbeflächen.

00:37:17: Sicherlich haben wir gerade wenig große Expansionsprojekte aber dennoch gerade die Unternehmen auf der Suche sind tun sich schwer etwas zu finden.

00:37:25: Es ist natürlich für die Entwicklung unserer Arbeitsplätze im Kreis ein Problem Bei der Unterstützung durch öffentliche Institutionen, da fühlen sich insbesondere die Handwerksbetriebe und auch die kleineren Betriebe nicht immer gut betreut.

00:37:38: Und das obwohl sie eben des Rückgrat unserer Wirtschaft sind ein Thema zu dem wir später auch noch mal kommen werden.

00:37:48: bei den Standortfaktoren spielen aber auch die Soft and the Weichen Faktoren eine wichtige Rolle.

00:37:52: Netzwerkintensität ist eine davon.

00:37:55: Deshalb haben wir die Unternehmen gefragt mit wem kooperiert ihr wer es in eure wichtigsten Ansprechpartner?

00:38:01: Die gute Nachricht ist erst mal unsere Unternehmen im Kreis sind sehr vernetzt.

00:38:05: Wir haben umfassende Angebote für die Unternehmen, sich zu vernetzen, seien es die lokalen GHVs, sei es die IHK-Science des Landratsamts selbst, die Innungen und so weiter.

00:38:15: Hier gibt es jede Menge Angebote, Wirtschaftsförderung, vielen vor allen Dingen eine größere Rolle in den großen Städten und wir sehen natürlich das gerade Agentur für Arbeit die großen Unternehmen adressieren, werden die kleineren Unternehmen stärker in GHVs vernetzt sind.

00:38:31: Das Wichtig ist aber rauszufinden was möchtet ihr denn von diesen Organisationen, die eure direkten Ansprechpartner sind?

00:38:37: Noch das haben wir sie gefragt!

00:38:39: Wichtig zur Bewertung des hier an den Faktoren sind Erwartungen.

00:38:44: Wir haben keine Kategorien vorgegeben gehabt sondern wir haben aus den Fließtext Antworten der Unternehmen diese fünf zentralen Erwartung herausgearbeitet.

00:38:55: Und man würde sagen, beinahe nicht überraschend.

00:38:57: an erster Stelle steht weniger Bürokratie höhere Geschwindigkeit.

00:39:03: Das sind Dinge genannt wie Genehmigungen, Anträge, Abstimmungen mit Ämtern und Behörden deutlich einfacher und deutlich schneller zu machen.

00:39:12: das ist eine Anforderung, eine Erwartung die die Unternehmen klar formuliert haben.

00:39:17: Der zweite Punkt Eine persönliche und proaktive Betreuung.

00:39:22: Die Unternehmern möchten gerne einen festen Ansprechpartner oder Ansprechpatnerin, die aktiv auf die Unternehmen zugeht und die Situation in den Unternehmen wirklich kennen.

00:39:32: Das ist eine klare Erwartungshaltung an diejenigen, die mit den Unternehmen in den Netzwerken zusammenarbeiten.

00:39:37: Dann als dritter Punkt klare Zuständigkeiten und eine bessere Zusammenarbeit.

00:39:41: Es wird festgemacht dass sich die Institutionen stärker abstimmen sollten.

00:39:47: Einheitlichere Ansprech-Partner.

00:39:49: Da ist mir ein Beispiel vor Augen, das jemand geschrieben hat ich will nicht zu einer KI-Veranstaltung bei der einen Institution gehen, in der nächsten Woche zur KI-Veranstaltung.

00:39:57: Bei der nächsten und dritten Woche bei der dritten, sodass ich dann dreimal das Gleiche habe von unterschiedlichen Institutionen, sondern ich will eine Fokussierung und eine klare Vernetzung nach der Institution.

00:40:05: Was machen wir für unsere Mitglieder?

00:40:07: Für unser Stakeholder?

00:40:09: als Vorderpunkt konkrete Hilfe statt Konzepte.

00:40:12: Das ist ja das was ich gerade sagte, was sich durchzieht also wirklich klare konkrete Hilfen zu den konkreten Situationen im Unternehmen.

00:40:20: Und was muss ich dazu haben?

00:40:21: Ich muss wissen, wie sieht die konkrete Situation aus, dass eine konkrete Hilfe anbieten kann.

00:40:26: Also Unterstützung bei Flächen, bei Fachkräften und so weiter, was du jetzt auch schon gesagt hattest.

00:40:30: Und als fünftem Punkt wurde formuliert ein stärkerer Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen.

00:40:38: Die sollen, die möchten gerne eingebunden werden, möchte unterstützt werden und die möchten die Chance haben sich regional besser zu vernetzen Weil dort ja begrenzte Kapazitäten sind.

00:40:48: bei den kleinen und mittleren Unternehmen, ist das glaube ich auch eine zentrale Forderung, die dort aufgestellt wurde.

00:40:56: Wir haben nicht nur die direkten Fragen gestellt, sondern auch die Antworten miteinander korreliert.

00:41:02: Und eines was wir hier herausgefunden haben es wie gut ein Standort seine Unternehmen begleitet macht wirklich einen Unterschied!

00:41:08: Wir haben konkret gefragt, wie Unternehmen die Unterstützung durch ihre Verwaltung durch ihre Oberbürgermeister- und Bürgermeistewahr nehmen?

00:41:15: Natürlich in größeren Städten ist naturgemäß, diese Nähe zu den Unternehmen schwieriger darzustellen.

00:41:21: Allein auf konterschieren Anzahl an Unternehmen.

00:41:24: In diesen größeren städten spielen dann häufig die Wirtschaftsförderung eine entsprechende Rolle.

00:41:28: Die Daten zeigen aber ganz klar dort wo die Unternehmens sich besser betreut fühlen Ist auch die Wahrscheinlichkeit deutlich höher dass sich die Unternehmen in zehn Jahren noch vor Ort sehen.

00:41:39: Wir sehen also diese Betreuung der Unternehmen durch die Ansprechpartner, durch die Verwaltung.

00:41:44: Die kann Riesenunterschied machen und Standortfaktoren zum Positiven wenden?

00:41:54: Etwas anderer Block jetzt.

00:41:55: Ich glaube das war sehr eindrucksvolle Folie.

00:41:58: Jetzt die Frage was sind die größten Herausforderungen für die Unternehmen vor Ort.

00:42:02: Da kann ich jetzt wieder sagen naja nicht zu überraschendes.

00:42:05: Energiepreise.

00:42:06: Die Themen werden schon seit Jahren als einer der drückenden Themen adressiert.

00:42:10: wichtig zu wissen Die Befragung hat vor dem Iran Krieg stattgefunden.

00:42:14: Also auch da wurde von den Unternehmen klar formuliert, das ist unser Drängens des Problems die steigenden Energiepreise.

00:42:21: Wir erlauben zwei unteren Punkten Demografie und Fachkräftemangeln zusammenzunehmen.

00:42:27: Das sind drängende Themen, das sind dringende Herausforderungen.

00:42:31: Demographie Baby Boomer Generation, die dann das Unternehmen verlassen und keine passenden Fachkräfte, die man sofort einsetzen kann.

00:42:41: Vielleicht noch ein Blick, der in der untersten Zeile sich wieder spiegelt.

00:42:47: Zölle mit den Handlungspartnern sind von forty-six Prozent als eine der größten Herausforderungen genannt.

00:42:55: Es könnte man sagen, das ist ja nur die Hälfte der Unternehmen also kein Problem.

00:42:59: Das sind aber die Unternehmen, die tatsächlich international tätig sind und auch in Zukunft international tätigt sein wollen.

00:43:07: Und sie haben dieses Problem für ein starkes Problem als starke Herausforderungen identifiziert.

00:43:15: Und da sieht man, dass die Weltpolitik dann oben bei den Energiepreisen und unten bei den Zöllen auch hier in Böblingen die Unternehmen tangiert und große Herausforderungen für die Unternehmen darstellt.

00:43:26: Also Internationalität ist auch bei uns in Bøblingen eine Herausforderung und jetzt die Situation über alle kennen vergrößert diese Herausforderung noch.

00:43:38: Noch ne Braschensicht haben wir.

00:43:39: als nächstes glaube

00:43:41: ich Die Fachkräftesicht, unser Problem Nummer drei war letztes Jahr noch Problem Nummer zwei.

00:43:48: Aber man muss sagen das Thema ist überhaupt nicht vom Tisch.

00:43:50: im Gegenteil alle Branchen haben weiterhin Probleme Fachkräfte zu finden.

00:43:55: Das Problem ist allerdings etwas weniger dringend geworden.

00:43:58: Jetzt fragt man sich ist das jetzt eine gute Nachricht?

00:44:00: Dann wird es natürlich leider.

00:44:01: nein ist es nicht denn wir haben nicht deutlich mehr Fachkräften die von den Schulen oder Hochschulen abgehen in die Unternehmen.

00:44:07: Es hat leider viel mehr damit zu tun, was wir vorher gesehen haben.

00:44:11: Wie viele Leute stellt ihr denn einen Plan der Arbeitsplätze aufzubauen?

00:44:14: Das ist in den Unternehmen weniger der Fall als in den vergangenen Jahren und deswegen haben wir auch schlichtweg ein weniger starker Wettbewerb um diese Fachkräfte und das entspannt die Situation.

00:44:24: Also sagen leider nicht Entspannung sondern ein Alarmsignal.

00:44:32: So jetzt habe ich endlich eine Folie in eine gute Botschaft darstellt.

00:44:37: Wir haben gefragt, hat aus Ihrer Sicht Ihr Unternehmen die richtigen Maßnahmen ergriffen um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern?

00:44:45: Wir haben Unternehmen im Landkreis, die in hohes starkes Selbstbewusstsein haben.

00:44:50: Die sagen Jawohl!

00:44:52: Wir haben die richtungen Maßnahmen wir werden die Wett Bewerbsfähigkeit steigeren und das ist alles bei uns richtig angelegt strategisch richtig angelegt.

00:44:59: Wir haben den richtigen Themen bei uns Im Unternehmen implementiert die richtige Entscheidungen getroffen.

00:45:06: Wir sind dann noch als nächste Frage gefragt Welche Bedeutung hat denn KI für ihr Unternehmen?

00:45:14: Wenn Sie gesagt haben, hätte man jetzt eigentlich erwarten können.

00:45:17: Dass es ähnlich positiv ausschlägt im Sinne von ja klar große Auswirkungen weil große Transformation bevorsteht.

00:45:24: das Spielfeld wird geändert die Spiele Regeln haben sie gesagt.

00:45:27: sorry Regeln ändern sich also muss das strategisch abgebildet werden.

00:45:31: aber wir sehen hier dass die Bedeitung der KI doch ganz unterschiedlich wahrgenommen wird In der Industrie sehr stark, im Handwerk weniger.

00:45:43: Interessant ist die Verschiebung bei Gastronomie und Tourismus zwischen zwanzig, fünfundzwanzig und zwanzige, sechsundzwanziger, dass dort die Bedeutung der KI nachgelassen hat.

00:45:52: Die

00:45:53: wahrgenommene Bedeitung der KI fürs Unternehmen nachgelassener.

00:45:58: Dafür haben wir keine Erklärungen.

00:46:00: entweder sind die Unternehmens schon durch mit KI alles umgesetzt was umsetzbar ist aber glaube ich wenn es jeden da bestimmt noch ein paar Ideen was man da machen kann Oder es wird überlagert, und das ist wahrscheinlich eher die größere Wahrscheinlichkeit.

00:46:13: Es wird überlagert von den aktuellen Herausforderungen, von den anderen Themen, von Schwierigkeiten, die gerade in dieser Branche da sind dass man so sinngemäß sagt bleibt mir fort mit der Innovation, bleiben wir fort mit KI.

00:46:24: Ich habe genügend zu tun mein Unternehmen über Wasser zu halten.

00:46:27: Das ist eine Interpretation aber eher ein Erklärungsansatz dafür Dass die Bedeutung der KI für diese Unternehmen als schwerer eingeschätzt wurde.

00:46:36: Aber

00:46:37: wir sehen natürlich hier sehr gut, gerade im Handwerk Gastronomie.

00:46:40: die Kernvorteile, die Wettbewerbsvorteil in diesen Branchen liegen nicht unbedingt in der KI.

00:46:45: Die sind eher erleichtern der Faktoren.

00:46:48: und gerade die Gastronomie wenn sie erkennt mein Wert liegt im direkten Kontakt, dem Kundenkontakt darauf fokussiere ich mich auch dann wird diese wahrgenommene Wichtigkeit eventuell auch geringer?

00:46:57: Damit ist das Handwerksthema glaube ich sehr plausibel weil dort wird die Dienstleistung direkt am Gewerk erbracht.

00:47:05: tut sich die KI momentan schwer, das zu machen.

00:47:08: Ein Dachzudecken eine Heizung zu tauschen, da braucht man doch immer noch die Menschen dazu.

00:47:13: Also die Unternehmen, dass nochmal zusammenfassend letzten zwei Folien die Unternehmen sagen wir haben strategisch alles richtig gemacht.

00:47:19: KI ist bei großer Mode wichtig für uns.

00:47:23: aber wir haben auch gefragt wie setzt ihr es denn dann ein?

00:47:27: Ganz genau von der Einschätzung zur Umsetzung.

00:47:30: Wir haben gefragt in welchem Umfang Setzen Sie denn KI in Ihrem Unternehmen bereits ein, also wie ist der Reifegrad?

00:47:36: Und hier sehen wir einen Riesenparadox zu dem was Markus gerade eben erklärt hat.

00:47:42: Wir haben gerade gesehen im Bereich Dienstleistung Industrie, achtzig Prozent der Unternehmens schätzen KI als sehr relevant ein, als dominantes Thema auch für ihre Zukunft.

00:47:52: aber gerade in diesen zwei Branchen nur vierzig Prozent des Unternehmen setzten KI in mehreren Geschäftsbereichen oder gar strategisch verankert sein das es verankern Das ist sogar der allerkleinste Anteil.

00:48:04: Es erstaunt einen doch sehr, wir sehen die Unternehmen sind sehr zuversichtlich dass sie alles in die Wege geleitet haben.

00:48:09: Sie schätzen KI als dominantes Thema ein.

00:48:13: aber was den konkreten Umsetzungskrat angeht?

00:48:15: Da sind wir dann doch noch einen guten Schritt hinterher.

00:48:19: Insbesondere wenn wir uns vor Augen führen das es ja eine Erkenntnis gibt Wenn ich eine unsichere Zukunft habe Themen der Zukunft unsicher sind, dann macht es Sinn sich damit zu beschäftigen.

00:48:32: Eine Beschäftigung mit den Zukunftsthemen, eine Beschäftigung mit den Unsicherheitsfaktoren bringt einen Umgang damit, bringt eine gewisse Sicherheit und bringt auch ein Positivismus und Optimismus in die Zukunft.

00:48:45: Und genau das ist wieder eine Korrelationsanalyse, die wir gemacht haben.

00:48:50: Wir haben korreliert die Frage wie sehen Sie die mittel- und langfristige Zukunftsaussichten ihres Unternehmens?

00:48:57: Unternehmen die KI stark einsetzen.

00:49:00: Und da sehen wir ganz klar, dass Unternehmen, die KI-affin sind, die sie schon einsetzen, die schauen auch positiver in die Zukunft.

00:49:08: Das ist genau das nicht über die Unsicherheit jammern, nicht über den Bedrohung der KI reden und lamentieren sondern sich damit auseinandersetzen.

00:49:17: Dann gibt es Chancen und die Chancenen nutzen und damit eine positive optimistische Sicht auf die Zukunft zu sich generieren.

00:49:31: Ich bin noch mal dran.

00:49:35: Also, wir haben dann noch gefragt, welche Effekte erwarten Sie für Ihr Unternehmen durch die wachsende Bedeutung von KI?

00:49:42: Wir haben es Ihnen hier übersichtlich einfach gemacht.

00:49:44: Alle Effekten, die was mit Kosten und Effizienz zu tun haben, haben wir Orange eingefärbt.

00:49:50: Und alle Effekter, die etwas mit Verbesserungen und Erweiterung, mit Verbessern des Geschäftsmodells zu tun habe, haben blue eingefirbt.

00:49:57: Sie sehen hier eine ganz klare Fokussierung auf das Thema Kosten und Efficiency.

00:50:04: Auch das, Herr Wendt hat sie vorhin gesagt.

00:50:05: Das sind die zwei ersten Punkte an die Mann denkt und die Unternehmen denken.

00:50:11: Mir ist aber wichtig dass die zweite Seite nämlich die Chancen für das Geschäftsmodell müssen noch viel stärker im Zentrum sein denn jeder hat Möglichkeiten sich zu entwickeln, sich weiterzuentwickeln.

00:50:21: schneller zu werden heißt nicht nur ich kann in der gleichen Zeit mehr machen oder schneller zu worden heißt ich kann mehr machen Und das sind die Punkte glaube ich die wir uns immer wieder auf die Augen führen müssen.

00:50:32: Wir haben dann in den nächsten Folie der nächsten Frage auch noch mal gefragt, welche Auswirkungen auf ihre Beschäftigten erwarten Sie durch den Einsatz von KI?

00:50:41: Und hier auch wieder alles was Oranges etwas mit Effizienzsteigerung und Kostenreduktion zu tun.

00:50:47: Alles was blau ist Verbesserung.

00:50:49: Hier sehen wir schon etwas mehr Blau zwar nicht in der stärksten Ausprägung aber durchaus werden hier Chancen gesehen wie eine Erweiterung im bestehenden Tätigkeitsfeld auch Verankerung von neuen, besseren Qualifikationsprofilen.

00:51:08: Das sind Dinge der durchaus dann positiv wirken aber die sind nicht im zentralen Fokus bei unseren Unternehmen, die wir befragt

00:51:16: haben.".

00:51:18: So jetzt ist natürlich die gute Frage.

00:51:20: alle Unternehmen sehen es als wichtig an.

00:51:22: nur wenige nutzen aber KI strategisch.

00:51:24: Wir haben also gefragt was hindert denn die Unternehmen daran?

00:51:28: und immerhin siebzehn Prozent sagen gar nichts hindert uns.

00:51:31: willkommen wunderbar voran Es läuft Aber siebzehn Prozent bedeutet eben auch dreieinachtzig Prozent sehen das anders.

00:51:37: Also wie schaut es bei den anderen aus?

00:51:40: Investitionskosten oder fehlende Renditeerwartungen sind eher nicht der Grund, warum KI weniger strategisch eingesetzt wird.

00:51:46: bis jetzt die oberen Punkte sind interessant.

00:51:49: wir sehen hier fehlender Zeit und mangelnde Priorisierung Datenschutz IT-Sicherheit also Bedenken.

00:51:55: Wir sehen fehlendes Know how.

00:51:57: also wir haben niemand in unserem Unternehmen wer das übernehmen könnte.

00:52:01: Und was wir hier sehen, ist weniger das Erkenntnisproblem.

00:52:03: Das haben wir davor gesehen.

00:52:04: die Leute, die Unternehmen verstehen, dass wird ein Riesenthema.

00:52:07: Das ist schon jetzt ein Rießenthema für uns.

00:52:09: Die Unternehmen wissen wohin die Reise geht aber wir haben Umsetzungsprobleme.

00:52:14: Stagnierende Wirtschaft, hohe Bürokratie und sichere Märkte machen es den Unternehmen einfach schwer unternehmerischen Mut zu zeigen.

00:52:23: Ich denke, das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse dieses Wirtschaftsbarometers.

00:52:29: Jetzt braucht es Mut zur Umsetzung und Tempo und politischen Rückenwind.

00:52:37: Jetzt kommt die letzte Folie zu Statistik?

00:52:39: Genau,

00:52:41: ich habe mich immer gefreut dass wir so viel Zeit noch haben bis ich kapiert hab... Das ist die Uhrzeit!

00:52:45: Die

00:52:45: läuft hoch, nicht runter.

00:52:47: Also, letzte Folia.

00:52:49: Wir haben die Unternehmen zum Abschluss gefragt, wir sind am Ende Hand aus Herz.

00:52:54: Sind sie eigentlich in zehn Jahren noch hier?

00:52:57: Markus was sagen die Unternehmen?

00:52:59: Ja, also erst mal eingeschoben.

00:53:00: Ich kenne ein Unternehmen das Hand aufs Herz in zehn Jahren noch da sein wird.

00:53:04: Das wird in zwei Jahren zweihundert Jahre alt und wird auch in zwei hundert acht Jahren noch dasein mit die Kraschbarkasse Böblingen.

00:53:10: dafür gebe ich ihnen heute hier mein Wort und jeder der das einklagen will kann gerne dann in zehn jahren auf mich zukommen.

00:53:16: wir sind auf jeden Fall noch da.

00:53:18: Also Sie haben ja gesagt?

00:53:19: Ja genau!

00:53:21: Wir kennen dann schon zwei die bei der Befragung Ja gesagt haben.

00:53:23: IBM hat es gleiche vorhin ja auch gesagt.

00:53:26: Ich möchte mal starten mit den gelb- und orangenen Auswertungen, die uns zeigen dass die Branchen dann schon unterschiedlich sich einschätzen.

00:53:36: In der Frage bin ich in zehn Jahren noch da?

00:53:39: und ganz bedenklich schwierig.

00:53:43: Liege mal Richtung Handwerk, weißt du Herrn Wagnor?

00:53:45: Das ist für mich diese zwanzig Prozent im Handwerk.

00:53:48: Die sagen in zehn jahren bin ich nicht mehr da.

00:53:50: also achtzehn Komma sieben Prozent.

00:53:54: Das ist durchaus was, was wir in unseren Kundengesprächen auch wahrnehmen.

00:53:57: Das Nachfolgethema, das sich vielen Unternehmern stellt wo die Nachfolger nicht da sind, wo die Kinder das nicht übernehmen wollen.

00:54:04: In vielen Gesprächen spielt es eine Rolle und dafür haben wir jetzt eine statistische Validität weil das aus den Ergebnissen der Befragung auch hervorgeht.

00:54:13: Wenn man dann die unteren blauen Balken uns anschauen, dann sehen wir einen Gefälle zwischen großen Städten und kleinen Städte was aus meiner Sicht ein Stück weit auf der Hand liegt, weil wir in den großen Städten viel mehr Handel, vielmehr Einzelhandel haben.

00:54:27: Vielmehr Gastronomie-Anteil an der Industrie und an den Unternehmen so dass dort der Anteil, der dann hier bei Orange und Gelb ist sich auch widerspiegelt in der Einschätzung insgesamt wenn man die auf die Kommunen aufsplittet.

00:54:43: Und zur Gesamtauswertung in den oberen Turmdarstellung kann man sagen Wenn man die Unternehmen anschaut, die sagen in zehn Jahren bin ich noch da.

00:54:53: Kaum Veränderung aber nur zwei Drittel.

00:54:58: Also ein Drittel der Unternehmer sagt Ich bin unsicher oder ich werde nicht mehr da sein.

00:55:04: und das ist was dass wir tatsächlich auf der Seele brennt wo wir arbeiten müssen, dass der Anteil der Unternehmen insgesamt zwölf Komma sechs Prozent also jeder Zehnte der sagt ich Bin in zehn Jahr nicht mehr Da weiß ich heute schon.

00:55:18: Der Anteil ist zunehmend im Vergleich zur Vorbefragung.

00:55:22: Das gilt, glaube ich in unserer gemeinsamen Anstrengung zu vermeiden und zu verbessern, dass wir diese Unternehmen bei uns im Landkreis halten.

00:55:30: Und der weitere große Unterschied den wir hier herausgearbeitet haben ist zwischen groß- und klein- und mittel.

00:55:36: Gerade die kleineren und mittleren Unternehmen sehen sich unsicherer, sehen sich auch eventuell in den zehn Jahren definitiv nicht mehr da.

00:55:43: Thema Nachfolgeprobleme aber auch eben aktuelle Herausforderungen.

00:55:46: Wir haben bei diesen Unternehmen aber auch gesehen, dass sie sich durch Bürokratie stärker belastet fühlen und dass sie auch KI weniger stark in ihren Unternehmen bereits umgesetzt haben.

00:55:57: Und das könnte aber ein Drehpunkt sein wenn KI hat die Möglichkeit kleinere und mittlere Unternehmen einen riesen Produktivitätshebel zu gehen und gewisse Größennachteile auszugleichen.

00:56:08: Das ist ein Thema im Potenzial das wir jetzt auch gleich in unserer Podiums Diskussion unter anderem aufgreifen werden.

00:56:15: Ich freue mich sehr darauf, dass wir diese Themen jetzt miteinander bearbeiten können.

00:56:18: Vielen Dank!

00:56:27: Ja, vielen Dank Markus Linder.

00:56:30: Vielen dank Christian.

00:56:32: Das sind spannende Ergebnisse keine Frage aber natürlich auch Ergebnisse die durchaus an der einen oder anderen Stelle nachdenklich machen.

00:56:39: Wir werden gleich in der Diskussion näher drauf eingehen weil darum soll es uns jetzt gehen.

00:56:45: wie bleiben wir hier im Kreis Böblingen Zukunftsregionen?

00:56:49: Weil wir wollen nicht zurückgucken wir wollen nach vorne schauen.

00:56:53: Der KI-Experte und Managementprofessor Ethan Molek schreibt in seinem Buch Cointelligence über das Phänomen künstliche Intelligenz, ein ziemlich spannenden Satz.

00:57:05: Wir Menschen diese wandelnden Behältnisse von Wasser und Spurenelemente haben es geschafft gut organisierten Sand dazu zu bringen so zu tun als würde er denken.

00:57:18: Das ist natürlich ganz schön zugespitzt, keine Frage.

00:57:21: Aber auch eine ziemlich präzise Beschreibung dessen was gerade passiert.

00:57:25: Maschinen sind nicht mehr nur Assistenten.

00:57:28: Maschen werden zum Mitarbeitenden.

00:57:31: Das verändert unsere Wirtschaft das verändert unsere Arbeit, das verändert den Umgang untereinander und womöglich verändern es auch ganze Regionen und womöglich noch so radikal wie wir's bisher überhaupt noch nie erlebt haben.

00:57:46: Das heißt natürlich für den Kreis Böblingen eine der industriellen Herzkammern Baden-Württembergs, dass es eine ganz entscheidende Frage gibt.

00:57:55: Wie gelingt uns der Wandel so intelligent vernetzten Zukunftsreguren?

00:58:00: Und darüber wollen wir jetzt sprechen über Umbreche und Probleme und Risiken natürlich aber keine Sorge.

00:58:07: Wir reden auch ganz viel über Chancen und darüber wie man diesen Wandel gestalten kann und dazu haben wir Gäste eingeladen.

00:58:16: Sie wissen, wovon sie reden.

00:58:18: Als erstes darf ich auf die Bühne bitten von Ja Kemmer.

00:58:30: Hallo Frau Kemmer ist geboren in Esslingen und aufgewachsen gleich um der Ecke in Altenkstedt.

00:58:40: Und sie ist nicht nur CDU-Bundestagsabgeordnete von den Wahlkreis Ulm sondern auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende und zwar für die Bereiche Forschung Technologie Raumfahrt digitales und Staatsmodernisierung.

00:58:52: ja wenn das nicht passt heute Abend dann weiß.

00:58:53: Und außerdem, wir haben es vorher schon von Christian gehört bei den aktuellen Koalitionsverhaltungen in Stuttgart.

00:59:00: Leitet sie die Verhandlungsgruppe zum Thema Digitalisierung?

00:59:04: Wir werden schauen was da noch so alles draus erwächst.

00:59:07: Herzlich willkommen Frau Kimmer!

00:59:09: Danke schön.

00:59:14: Ich freue mich nun Dr.

00:59:16: Steven Travers begrüßen zu dürfen.

00:59:26: Hallo Schön dass Sie da sind.

00:59:28: ich darf sich vorstellen Dr.

00:59:30: Stephen Travers leitet als Direktor der Bereiche Technology and System Engineering sowie IT für Mercedes-Benz Operations bei der Mercedes-Benz AG.

00:59:42: In diesen Rollen verantwortet er die Digitalisierung, Automatisierung und Steuerungstechnik sowie IT.

00:59:50: Mit über sechzehn Jahren Erfahrung im Unternehmen hat er verschiedene technische Managementpositionen innerhalb Operations innegehabt.

00:59:59: ein Beispiel als Mitbegründer des digitalen Produktions Ökosystems.

01:00:05: M.O.

01:00:05: Three Sixty, man darf auch M. O. Dreiundsechzig sagen oder dreihundertsechtzig gestaltete aktiv die digitale Transformation bei Mercedes-Benz sowohl auf Business als auch auf IT Seite.

01:00:19: zur Erklärung

01:00:20: M.o.

01:00:21: Three Sexty im Mercedes Benz Cars Operations.

01:00:25: Dreihundert sechzig vernetzt weltweit über dreißig PKW Werke von Mercedes-Benz um Effizienz Qualität und Transpines durch Echtzeitdaten zu steigern.

01:00:37: Dr.

01:00:37: Steven Treves ist Diplom Informatiker und Promovierte an der Julius Maximilans Universität in Würzburg.

01:00:45: Herzlich willkommen!

01:00:46: Vielen Dank!

01:00:54: Ein kleiner Vorsitz im Hals, Sie haben es vielleicht gehört.

01:00:58: auf unseren nächsten Gast befreu ich mich ebenso ganz besonders.

01:01:01: er ist auch ein Global Player ein bisschen anders Benedikt Kurz.

01:01:14: Hallo Ich weiß nicht, ob Sie sich daran erinnern.

01:01:19: Zum ersten Mal habe ich mit Benedikt Kurz in einem SCBZ Podcast gesprochen.

01:01:25: Damals hatte er eben erst auf dem Weg zum Abitur in Sinelfingen die Lernplattform No Unity gegründet.

01:01:33: heute um die sechs Jahre später greifen dreißig Millionen Schüler weltweit auf diese Plattform zu.

01:01:44: Das sind fünfundzwanzig Ländern, die meisten davon in Europa zum Teil in Lateinamerika und im Moment läuft die Expansion in den USA.

01:01:53: Noch eine Zahl nicht schlecht.

01:02:03: der Hauptsitz von New Unities in Berlin beschäftigt achtzig Mitarbeiter.

01:02:09: das Investoren Kapital beträgt fünfundvierzig Millionen Euro und sein Ziel sein formuliertes Ziel eine Milliarde Schüler, die er weltweit begleiten möchte.

01:02:22: Benedikt Turbkurtz gehört darüber hinaus zum Mitglied oder das Vorstandsmitglied des Deutschen Start-up-Verbandes mit ein Tausend Fünfhundert Unternehmen, die da unter diesem Netz sind.

01:02:34: und schlimm genug Tennis spielen kann auch.

01:02:38: Einst war er für den VfL Sindelfing in der Jugend zweifacher deutscher Vizemeister.

01:02:44: Herzlich willkommen, Benedikt!

01:02:50: Ja, unser vierter Gast

01:02:51: hat überhaupt keine Anfahrtskizze gebraucht.

01:02:54: Herzlich willkommen Isabel Sibli!

01:03:05: Ich erzähle Ihnen natürlich auch warum.

01:03:08: Isabel Silbli ist bei IBM Distinguished Engineer im Bereich Observability.

01:03:13: Sie erklärt uns nachher schon was dahinter steckt und sie leitet gleichzeitig das Softwareentwicklung von IBM in Deutschland.

01:03:20: Neben der Führungsverantwortung bleibt sie nach eigenen Bekunden bewusst nah an der Technik probiert Neues aus, entwickelt Prototypen und lernt kontinuierlich dazu.

01:03:30: Das ist gerade bei der aktuellen Geschwindigkeit im Tech-Bereich sicher auch eine Herausforderung.

01:03:35: Besonders wichtig ist ja nach eigenem Bekunden der direkte Austausch mit ihren Kundinnen und Kunden.

01:03:41: Schön dass Sie da sind!

01:03:47: Ja jetzt machen wir doch mal alle zusammen den Realitätscheck.

01:03:51: Wie

01:03:52: steht es eigentlich in unserer Region?

01:03:53: Bei KI?

01:03:54: wie sieht's eigentlich wirklich aus Frau Sibli?

01:03:57: Wie groß ist eigentlich die Veränderung durch KI tatsächlich?

01:04:00: Ist es ein Halb, der irgendwann wie wieder vorbei geht.

01:04:02: Ich kann mich erinnern vor dreißig Jahren hat es gereist und das Internet, das geht auch wieder weg.

01:04:06: Es ist

01:04:07: jetzt ein bisschen anders gekommen.

01:04:09: oder ist eher das Gegenteil der Fall?

01:04:11: wir unterschätzen die Entwicklung total.

01:04:13: Wo liegt die Wahrheit aus Ihrer Sicht?

01:04:15: Also da wir sehen beides.

01:04:16: Wir sehen manchmal Überschätzung der Magie von so einzelnen Tools wo man ein paar Dinge ausprobiert und denkt okay, fantastisch kann ich schnell irgendwie im Enterprise skalieren.

01:04:27: Aber was wir unterschätzen sind zwei Sachen aus meiner Sicht.

01:04:31: das eine ist die langfristige und strukturelle Veränderung.

01:04:33: sage ich gleich noch etwas dazu.

01:04:35: und das andere ist die Geschwindigkeit.

01:04:38: Ich komme aus der Softwareentwicklung, ich mache das seit zwanzig Jahren Und das habe ich noch nie erlebt und ich möchte es dann einem ganz plakativen Beispiel bringen ist der Bereich Standards, also Sie kennen vielleicht TCPIP und HTTP.

01:04:53: Der TCPIP-Standard ist in den Ende sebziger Achtziger entstanden, zehn Jahre gebraucht von Inception bis tatsächlich der Standard verabschiedet war.

01:05:05: Sorry, HTTP ist so Ende der Achtzeiger Anfang der Neunziger.

01:05:08: das hat zu sechs oder sieben Jahre gedauert Und wir haben jetzt im Bereich agentischer KI ein Standard, der es einem Agenten erlaubt auf seine Umgebung zuzugreifen.

01:05:17: Das Ding heißt Model Context Protocol MCP hat vielleicht schon mal jemand gehört und MCP gebraucht von initialem Vorschlag bis de facto Industriestandard weniger als sechs Monate.

01:05:29: Es hat Enthropic vorgeschlagen.

01:05:30: im November Mitte im Jahr haben wir auch hier in der IBM die ersten Agenten rausgebracht.

01:05:40: Konnte ich mir niemals vorstellen, das war eine Geschwindigkeit finde ich wahnsinnig und es fordert uns alle als Entwicklerinnen und Entwickler aber auch als Führungskräfte mit diese Geschwindigkeiten mitzugehen Und ich sehe das an mir selber.

01:05:52: Ich habe noch nie so viel Hands-on gemacht in so kurzer Zeit und ich hatte auch noch nie So extreme Fomo dass sich irgendeine technologische Entwicklung verpasse.

01:06:04: wenn nicht wirklich würde ich mal sagen mindestens wochentag schaue, was tut sich?

01:06:08: Was bewegt sich und was ist neues möglich.

01:06:10: Und mir macht es viel Spaß aber manchmal ist es schon auch so ein ganz kleines bisschen beängstigend.

01:06:16: Jetzt ist Ihr Unternehmen sind ja auch Sie weltweit vernetzt.

01:06:20: Wie schneidet da aus Ihrer Beobachtung Deutschland gerade ab?

01:06:24: Sind wir so mittendrin in dem Strom der bei KI gerade passiert, sind wir eher vorne dran oder ihr langsam?

01:06:31: also es gibt Ich bin ja ein bisschen in der Blase, in der Sochentwicklung muss man natürlich sagen ich finde da stehen wir ganz gut dar.

01:06:39: Wir sind natürlich ein bisschen langsamer, wir sind jetzt kein Silicon Valley wo nochmal einfach eine ganze andere Geschwindigkeit passiert.

01:06:46: Wir tun uns ein bisschen schwer damit zu mutige Entscheidungen zu treffen und uns von dem zu lösen, was wir mal gekannt haben.

01:06:53: Wo wir wussten das funktioniert German Engineering läuft so.

01:06:58: ich muss jetzt auch mal irgendwie in die Ungewissheit gehen und mal etwas ausprobieren und auch mal sehen Das was sich bisher an Erfahrungen gemacht hat.

01:07:06: das trägt vielleicht gar nicht mehr so hundertprozentig sondern Ich musste es neu quasi grundieren Und ich finde da haben wir echt noch Potenzial Bewegung zu bringen und auch einfach mehr zu probieren.

01:07:18: Und mal zu schauen, ob wir das anders machen können als in der Vergangenheit?

01:07:23: Ich muss bei Ihnen noch ganz kurz bleiben.

01:07:25: Wir haben gerade eben von Unendlichkeiten gehört TCP IP HTTP und auf einmal soll alles nach einem halben Jahr schon wieder ganz anders sein und dann wird es noch schneller gehen.

01:07:37: Sie entwickeln wie verrückt.

01:07:39: Wie kriegen sie das an die Leute ran?

01:07:41: also Das ist doch das Problem.

01:07:45: Also Alle Software-Entwicklungsteam, die ich kenne haben längere Backlogs, nennen wir das mit Feature Requirements als was wir tatsächlich aktuell schaffen können.

01:07:57: Das heißt auf Deutsch?

01:08:02: Anforderungslisten von Anforderungen von Kunden oder wo man glaubt, man muss bestimmte Dinge tun um das Produkt weiterzuentwickeln und also da haben wir echt noch viel Potenzial schneller zu werden.

01:08:14: Was auf jeden Fall ein Thema ist, ist die Verordnung von den kompletten Technologien, die wir rausbringen in der Breite im Unternehmen.

01:08:26: Das hat sich jetzt aber aus meiner Sicht mit so die reine Software Produktlandschaft anbelangt nicht sehr verschlimmert.

01:08:33: das war schon immer ein Thema neue Lösungen vor allem in der breiten und Enterprise Kontext quasi in die Teams reinzubekommen

01:08:43: Frau Kämmer, wenn Sie das jetzt hören als Politikerin.

01:08:46: Wie schnell sich diese Schnellbote bewegen?

01:08:52: Wie bewerten sie dieses Thema aus Sicht der Politik, die manchmal daherkommt wie ein Tanker?

01:08:59: Ich würde sagen vielleicht nicht nur manchmal, wobei es auch nicht der Anspruch vom Politik sein kann schneller zu sein als Unternehmen sondern der Staat ist ein Stück weit immer reaktiv aber er muss trotz all dem auch agiler werden.

01:09:11: Ich fange vielleicht mit etwas Positiven an, wenn wir auf den Standort blicken.

01:09:14: Ich glaube, an sich von den Grundvoraussetzungen her – manche singen ja schon manchmal so den Abgesang auf den Standarddeutschland – sind wir eigentlich positiv aufgestellt?

01:09:21: Wir haben eine super industrielle Basis, wir haben einen Mittelstand und wir haben hervorragende Forschungszentren.

01:09:28: Aber wir stehen vor wirklich großen Herausforderungen.

01:09:31: Ein Teil der schlechten, aber auch der guten Nachricht ist, ich glaube einiges davon ist auch ausgemacht.

01:09:37: Und ich komme gleich noch spezifisch aufs Thema KI.

01:09:40: Wenn wir auf das Thema gucken, wie flexibel ist unser Arbeitsmarkt?

01:09:44: Wie hoch sind unsere Energiepreise?

01:09:45: Das Thema hat ja auch in der Befragung eine Rolle gespielt.

01:09:48: Aber eben auch, wie funktionsfähig und schnell kann auch der Staat entscheiden.

01:09:54: Und da glaube ich, müssen wir wirklich ansetzen.

01:09:56: Wir haben jetzt ganz spezifisch auf dem Thema KI im Baden-Württemberg schauen, würde ich sagen auch da!

01:10:01: haben wir erstmal super viele gute eigentlich auch Akteure in der Landschaft.

01:10:05: Wir haben neben der IWM, bei der wir heute zu Gast sein dürfen die SAP Schwarzdigots, wir haben das Cyber Valley und den IPI Black Forest Labs.

01:10:14: also wir haben glaube ich da ganz viel auch Talent Innovationen.

01:10:18: Wir müssen aber eben schauen dass sie auch wieder ein Stück weit entfesselt werden.

01:10:22: Und ja es stimmt ich glaub das was Sie gesagt haben das Thema Innovationszyklen Das ist schon eins was viele umtreibt weil Das technologische Sprünge irgendwie mit dazugehören ist ja klar, also die IBM arbeitet heute auch nicht mehr mit Lochkarten.

01:10:36: Trotzdem stellt sie noch ganz viele Arbeitsplätze zur Verfügung.

01:10:40: aber die Schnelligkeit ist glaube ich das was viele umtreibt.

01:10:43: und wenn ich mit Freunden spreche die auch im Softwarebereich tätig sind die sagen genau dass gleiche wenn die mal eine Woche in Anführungszeichen Urlaub sind hat sich gefühlt schon wieder die halbe Welt verändert.

01:10:54: und deswegen Was muss jetzt der Start tun?

01:10:57: oder wohl glaube ich liegen unsere Hausaufgaben?

01:10:59: Ist schon auch klar, dass eine Entfessung, das wirklich die großen Talente, die wir haben wieder befreite arbeiten können.

01:11:08: Und das andere ist eben auch und vielleicht die Kehrseite der Medaille.

01:11:11: natürlich wenn der Staat Agila sein will muss er neben der Frage auch von weniger Regulatorik mal in manchen Bereichen vielleicht selber mal KI einsetzen.

01:11:21: also die Demografie setzt uns alle ja vor riesige Herausforderungen Und wenn unser Land noch wachsen will künftig auf, wenn wir Wohlstand erhalten wollen wird es ein Stück weit eben nur mit Automatisierung gehen und vielleicht liegt da auch eine der großen Chancen von KI.

01:11:34: Wissen Sie was ich stark finde?

01:11:36: Wenn sie eine Frage beantworten die hier auf dem Zettel steht und zwar die Einordnungen unseres Standorts in unserer Region in Baden-Württemberg.

01:11:45: Auch das hört sich jetzt erst mal so gar nicht so schlecht an vor allem wenn wir gerade eben bisschen ernüchternde Zahlen zum Teil beim Wirtschaftswahrometer gehört haben.

01:11:58: Vor Sibley nochmal vielleicht zu Ihnen, das Wirtschaftsbarometer gerade eben will darauf zurückkommen hat gezeigt viele Unternehmen halten KI für entscheidend.

01:12:09: Wir wissen aber nicht wie sie es vor allem strategisch einsetzen sollen.

01:12:14: Warum bleibt es so oft beim Experiment und kommt nicht wirklich zur Transformation also zum bewussten Umdenken?

01:12:22: Ja ich arbeite hier so ein Tagesgeschäft viel mit großen Unternehmen, viel lokal oder viel regional.

01:12:28: Das ist in Deutschland aber auch international und oft wird ich komme ja aus einem Betrieb also aus dem Software-Betrieb, Serverbetrieb.

01:12:36: es ist quasi meine Heimat und da gibt's oft die Frage von den Vorständen was machen wir denn mit KI?

01:12:44: Und das ist die falsche Frage!

01:12:46: Die Frage muss sein wo drückt uns der Schuh so arg dass wir etwas verändern wollen?

01:12:52: und wo gibt neue Technologien die vielleicht ein Problem lösen, das wir schon haben.

01:12:57: Und dafür... Also es braucht eine andere Fragestellung.

01:13:00: Man muss weg von diesem ganzen Buzzword-Bingo.

01:13:02: Jetzt haben wir was mit KI gemacht, Haken dran spitze und wir brauchen Mut in den Führungsregen bei den einzelnen Führungskräften.

01:13:13: In dem Moment ist ja ganz oft nicht vorhersehbar also nicht deterministisch und da kann ich mich nicht mehr so auf meine vorgefertigten Pläne und Ideen und Strukturen verlassen, da muss ich ins Risiko gehen.

01:13:29: Und dann muss ich mich trauen was auszuprobieren und auch mal etwas vorher zu sagen und dann auch dazu stehen wenn es nicht geklappt hat.

01:13:37: Das finde ich super wichtig und das kommt mir oft so kurz bei diesen ganzen Projekten dass man nicht weiß wenn A dann habe ich B und dann hab ich C als Projektausgang sondern vielleicht ist C nachher gar nicht mehr das Ziel weil ich auf der Reise was gelernt habe und mich dahin gehen dann verändern muss.

01:13:54: Gut.

01:13:56: Sie nicken sehr oft aus der Praxis raus bei einem globalen Unternehmen, das tatsächlich sehr viele Prozesse unter einen Hut bringen will wie gelingt es dort eben so schnell zu denken oder schnell zu Denken und Prozessen anzustoßen und umzudenken immer wieder aufs Neue?

01:14:17: Ja also ich glaube die Punkte, die sie angesprochen haben eben sehr valide Punkte.

01:14:23: Ich würde Dennoch gerne auch ein bisschen, dass das noch ergänzen und auch so'n bisschen die vielleicht diesen mitschwingenden Päsimismus in der Frage ganz viele Unternehmen tun sich schwer.

01:14:32: So'n kleines Stückchen relativieren.

01:14:34: also wenn ich gerade jetzt eben in die Automobilindustrie schaue da gibt es schon sehr sehr viele nicht nur bei uns im Haus sondern natürlich bei uns auch sehr sehr viel wirklich erfolgreiche KI.

01:14:44: use cases ja Und wenn ich da eben an die Mitarbeiter Produktivität denke, mit Co-Piloten.

01:14:50: Wenn ich da aber auch wirklich in der Produktionslinie schaue was da alles mittlerweile mithilfe von KI passiert dann sind das schon auch harphafte Themen.

01:14:58: und gerade diese Themen die helfen ihnen natürlich dann auch dass auch in den Unternehmen das Verständnis für das Thema wächst.

01:15:07: Sie haben aber auch nach Herausforderungen gefragt auf dem Weg dahin.

01:15:10: die gibt es natürlich.

01:15:11: Ich glaube, eine Sache die sehr wichtig ist.

01:15:14: Sie merken das alle wenn sie mit ihrem ChatGPT oder welches Modell sie auch immer benutzen eben arbeiten dass es mittlerweile deswegen so exzellent gut weil es halt mit unglaublich vielen Daten trainiert worden ist.

01:15:25: und wenn sie in Unternehmen sind und erfolgreich KI einsetzen wollen dann brauchen sie halt eben auch ihre Unternehmensdaten vernünftig im Zugriff Denn ihr Unternehmensdaten stehen ja hoffentlich nicht im Internet und sind dementsprechend nicht in die Trainings der Modelle eben eingeflossen.

01:15:40: Das heißt, letztlich müssen Sie halt eben damit sie KI auch wirklich erfolgreich skalieren können, müssen wir halt eben auch Ihr Unternehmenstaten ein bisschen sortiert haben.

01:15:49: Ich glaube das ist ganz wichtig und das ist was ich auch im Netzwerk mitbekomme dass da Unternehmen sich leichter tun, die halt eben wirklich die Priorität von Daten schon erkannt haben.

01:15:59: Ich glaube, ein Punkt ist auch wichtig.

01:16:00: Es knüpft an Ihren letzten Punkt an die Geschwindigkeit.

01:16:05: Wenn Sie... Das ist so schnell wie sich die Zeit da entwickelt ja auch wieder.

01:16:09: ich mache die Analogie.

01:16:10: wenn als wir alle vor ungefähr drei Jahren das erste Mal dann mit auch ChatGPT rumgespielt haben.

01:16:16: Da war also der ersten Moment Wahnsinn was da geht.

01:16:18: zu der zweiten Moment, wenn man es ein bisschen tiefer nachgefragt hat.

01:16:21: Manchmal erzählt irgendwie auch ganz schön viel Quatsch manchmal.

01:16:24: Aber wenn sie gucken wie sich das jetzt in dieser kurzen Zeit verändert hat und extrem komplexe Fragestellungen, die da mittlerweile in einer exzellenten Qualität beantworten können.

01:16:34: Dann trifft genau das zu was Sie gesagt haben, dass eigentlich jede Woche gibt es eine neue Technik, die Sie nutzen können.

01:16:41: Das heißt auch wenn sie im Unternehmen die Erfahrungen gemacht haben und das Thema hat jetzt nicht geklappt ja dann ist es glaube ich völlig okay.

01:16:46: Dann wäre es fatal zu sagen KI das tut nicht, das braucht man gar nicht sondern dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß dass es wenige Zeit später eine Technik gibt, die Ihnen bei einem richtigen Problem hilft.

01:16:57: Wie schnell geht es denn eine neue technik einzupflegen?

01:17:00: Ich denke gerade an Datensicherheit in einem Unternehmen.

01:17:04: Also sie brauchen natürlich auch ein Stück weit schon auch eine Governance und Guidelines.

01:17:09: Sie haben immer so ein bisschen, natürlich auch den Trade-off zwischen eben wie bin ich auf der einen Seite jetzt sehr schnell?

01:17:15: Dass sich halt auch solche Innovationssprünge nicht verpasse.

01:17:18: Auf der anderen Seite wollen Sie aber gerade wenn Sie auch in Großen zu nehmen sind dann brauchen Sie auch Lösungen die skalieren.

01:17:24: Das bringt mir nicht, wenn ich jetzt eben ein Thema irgendwo mal an einem Ort ausrolle und dann brauche ich sehr lange um so ein Use Case in die Welt zu skalieren.

01:17:33: das heißt Es gibt nicht so die richtige eben allumfassende Antwort auf Ihre Frage.

01:17:39: Ich glaube, Sie müssen diese Balance halten.

01:17:41: das Wichtige ist dass sie genug Menschen im Unternehmen haben, die diese Technik gut verstehen, die da informiert bleiben und die dann auch entscheiden können.

01:17:52: Ist jetzt eine neue Innovation, die reingekommen ist bietet für uns viel, dass wir sagen All in und wirklich abgeht die wilde Fahrt oder wir sagen Mensch an der Stelle können wir halt eben mal diese eine Schleife auslassen.

01:18:07: Die nächste Frage würde ich Ihnen gerne

01:18:09: stellen,

01:18:11: was unterscheidet eigentlich Unternehmen die KI nicht nur im Prozess einsetzen sondern für die Wertschöpfung und denen die das noch nicht schaffen, die so im Experimentiert vielleicht hängen bleiben?

01:18:23: Was muss man denn machen als Unternehmer damit es klappt?

01:18:25: Ich glaube, im ersten Schritt unterscheidet zuerst mal alle Unternehmen die das gerade sehr aktiv nutzen.

01:18:29: Dass sie wahrscheinlich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit haben in zehn Jahren noch da zu sein.

01:18:37: Das Kernproblem, was wir glaube ich oft generell in Deutschland haben und was wir wahrscheinlich gerade in Baden-Württemberg irgendwie sehr groß haben ist wahrscheinlich das, was ja vorhin den Daten gesehen haben.

01:18:44: Sehr viele Unternehmen kann hier als Riesenthema sehen, irgendwie anfangen, etwas zu nutzen.

01:18:49: irgendwelchen Pilot-Uscases nutzen,

01:18:51: etc.,

01:18:51: aber noch extrem wenige Unternehmen sagen KKIs für uns wirklich so Kernwertschöpfungstreiber.

01:18:55: Und ich glaube sozusagen die Frage die du vor aufgemacht hat ist ein bisschen okay.

01:18:59: nicht was können wir mit KI jetzt machen sondern eher okay was sind die großen Probleme die wir haben?

01:19:03: und lass uns damit überlegen wie wir dafür KI nutzen.

01:19:05: das glaube ich eher so bisschen die herangehensweise die als jedes Unternehmen haben sollt.

01:19:08: weil bin schon im Kern sehr stark davon überzeugt wenn man sich anschaut was gerade in Amerika passiert was irgendwie die Kollegen von OPNI machen dass sie Leute von entthropic machen et cetera.

01:19:18: Das ist das Teil, wenn sie schon relativ beängstigen mit welcher Schnelligkeit die herangehen.

01:19:22: Und die sind nicht mehr bei der Frage ja lass uns mal was mit KI machen da könnten wir mal etwas machen und dass es immer so okay?

01:19:28: Was ist die große Problematik, die wir gerade haben und wie nutzen wir KI um diesen voll zu lösen?

01:19:33: Und ich glaube, das ist sozusagen für jedes Unternehmen, für jeden Mittelständer ist das wahrscheinlich so die große Frage.

01:19:37: weil eigentlich ist die Grundlage, die du irgendwie hier hast.

01:19:39: Gerade im Baden-Württemberg mit Mittelstand extrem wertvoll.

01:19:42: Es sagt jeder globale Investor gerade Wir glauben eigentlich, dass Deutschland in einer Welt von KI eine ganz gute Chance hätte wenn Deutschland es eben schafft, die ganzen Wertschiffungs- oder diese Wertschöpfungstiefe, die wir haben, wirklich sinnvoll zu nutzen in der Welt von KI.

01:19:54: Weil wir so viel Daten haben, weil so viele Use Cases hier spezifisch da sind vom Mittelständern, die kein generelles großes Sprachmodell abdecken wird.

01:20:01: Aber ich glaube das braucht einen sehr starken Umsetzungswille von ganz oben zu sagen okay hey!

01:20:05: Ich bin auch mal fein damit, wenn jetzt mal zwei Quartale oder zwei Jahre das nicht alles so läuft wie davor.

01:20:10: Ich weiß aber, dass ich sonst in fünf bis zehn Jahren wahrscheinlich ein Riesenproblem haben werde.

01:20:14: Und ich glaube das ist schon was, was häufig noch unterschätzt wird weil es ja alles noch irgendwie so ein bisschen läuft und ich glaub schon als KI deswegen deutlich mehr als jetzt nur einen Effizienztreibern in den meisten Unternehmen ist.

01:20:22: Ich glaube so fängt's häufig an.

01:20:24: im ersten Schritt okay wie mache ich meine Buchreitungen einfach dann?

01:20:26: Wie mache ich irgendwie Finance einfacher?

01:20:28: Wie mach ich HR einfache

01:20:29: etc.?

01:20:30: Aber ich glaube der große Level von KI ist eigentlich okay.

01:20:34: was habe ich für große Probleme unternehmen und wie schaffe ich es KI da wirklich einzusetzen und KI da sind voll zu nutzen?

01:20:39: Das muss jedes Unternehmen sich irgendwie konstant fragen, sonst wird es mal problematisch.

01:20:43: Da würde mich ein praktisches Beispiel interessieren, wo ihr vielleicht ein großes Problem definiert habt und das gelöst habt durch die KI?

01:20:51: Also bei uns zu zeigen... Ich meine dem Kern will sagen, bei der Unity zum Beispiel inzwischen wir sind achtzig Mitarbeiter Wir machen damit so inzwischen Campdreißig Länder.

01:20:57: Wir wollen auch gerade gar nicht viel weiter wachsen auf Mitarbeiterseite weil wir eigentlich sagen alles was durch KI passiert, grade durch die Updates, die in den letzten Monaten kamen vor allem von der Tropic, passiert so wahnsinnig viel dass man gerade auf Engineering-Seite, also Entwickler einfach gar nicht mehr diese Anzahl an Entwicklern zumindest für das was wir gerade machen unbedingt braucht.

01:21:15: Das ist jetzt nicht unbedingt der mega positive Ausblick ehrlicherweise.

01:21:18: Was wir auf der anderen Seite aber sozusagen sehen was positiver ist dass auch relativ viele neue Jobs dadurch entstehen.

01:21:24: Was heißt das konkret?

01:21:25: Wir haben bei uns inzwischen ein Job.

01:21:27: früher gab's Produktmanager es gab Entwickler es gab Designer Es gibt ganz viele verschiedene Verschiedene Jobs in einer Leaf oder in einer Kette wie ein Produkt entsteht egal ob digitales Produkt Das kann inzwischen bei uns eine Person zusammen machen.

01:21:40: Dadurch kommen natürlich aber auch ganz andere Leute dafür in Fragen, eben genau das zu machen.

01:21:44: Da entsteht ein ganz neue Job.

01:21:46: Das ist ein Thema, was wir bei uns gerade sehen.

01:21:48: Anderes Thema, das wir sehr viel machen, wir haben natürlich dadurch, dass wir dreißig Millionen Schüler haben und wahnsinnig viele Daten haben diese Daten mit denen wir etwas anfangen müssen von wegen okay wie schaffen wir es diese Daten zu nutzen um damit das Produkt zu verbessern?

01:22:00: Was wir sehr stark machen, sind große Modelle um diese Daten auszuwerten.

01:22:07: Wie nutzt ein Schüler das?

01:22:07: Wie machen wir das Produkt dadurch besser.

01:22:09: Und das hat bei uns im Kern dazu geführt, dass sie mit einem gleich großen Team und jetzt einfach dieses letztes Jahr vergleicht mehr als dreimal so viel Output auf Engineering-Seite geschafft haben.

01:22:20: Das ist glaube ich schon relativ konkret wie sozusagen KI wenn man es richtig einsetzt, einfach extremen, extrem erhebe sein kann.

01:22:28: Frau Sippli gibt's den Branchen die dieses KI Tempo eher mitgehen im Moment als andere, wenn Sie Ihre Kunden so anschauen

01:22:37: Also alle die Software entwickeln, das ist glaube ich klar.

01:22:41: Weil es einfach durch die Entwicklung in den letzten so zwölf bis achtzehn Monaten einfach signifikant beschleunigt wurde also sowohl was die Qualität des Codes der rauskommt anbelangt aber auch die Interaktionsmodelle damit.

01:22:55: Das ist das eine und da wir sehr viele Kunden haben, die selber auch Softwareentwicklung machen.

01:23:03: Versicherungen, große Verkehrsbetriebe profitieren die da alle davon.

01:23:10: und zusätzlich sind es Branchen wo es Möglichkeiten zur Automatisierung gibt.

01:23:16: Wo es viele Abläufe Workflows gibt, die viele kleinteilige Schritte beinhalten, die bisher sehr menschenintensiv und digital waren.

01:23:27: Also in dem Moment, wo man raus muss aus quasi dem Bildschirm ist es noch ein bisschen schwieriger weil die Robotik noch nicht so weit ist.

01:23:34: Das wird sich aber glaube ich auch zügig ändern.

01:23:37: Aber alles das was digital automatisiert und beschleunigt werden kann hat enormes Potenzial und verzeichneten Einzelfällen auch enorme Gewinn.

01:23:47: Es hatte der Wolfgang schon angesprochen jetzt bei uns alleine auch intern

01:23:53: Die Robotik haben ja gerade ein aktuelles Beispiel mit dem Halbmacher von Weltrekord, der in Beijing gelaufen worden ist schneller als die Mensch.

01:24:02: Noch mal zum Gewinn über KI.

01:24:06: Ich denke auch wenn man neue Modelle einsetzt Herr Travers da gibt es dann auch Risiken vielleicht auch Fehler aus denen man lernen kann.

01:24:15: Wir sind ja unter uns Aber gab es damals so einen Irrweg, aus dem man dann gelernt hat gerade in Ihrem Bereich?

01:24:22: Oh, das würde ich jetzt nicht mehr tun.

01:24:24: Ja selbstverständlich!

01:24:25: Also ich würde sogar soweit gehen wenn Sie nur KI-Cases haben die erfolgreich sind und haben sie bei Weitem nicht genug ausprobiert.

01:24:33: Das war auch ein bisschen das Thema jetzt vielleicht auch manchmal so ein Challenge, den man noch hat dass man wenn man Sachen nur startet, wenn man auch ganz sicher ist, dass sie wirklich funktionieren.

01:24:42: Selbstverständlich gab's bei uns auch sehr viele Learnings auf dem Weg dahin.

01:24:46: ja Ich glaube, es viel dreht sich wirklich um die Frage, lösen Sie das richtige Problem?

01:24:51: Wir haben zum Beispiel mal im Rohbau ein technisches Problem.

01:24:56: Nicht ersparen die Details eben optimiert ja

01:24:58: was

01:24:59: super funktioniert hat, was am Ende des Tages aber an der Stelle jetzt dann weil's keine bottleneck Anlage war, eben letztlich keinen großen Unterschied gemacht hat und ich glaub dass auch okay wenn sie solche eben Learnings machen.

01:25:13: Das ist glaube ich gehört auch dazu.

01:25:15: Das Wichtige ist dann natürlich auch genug Cases zu machen, die funktionieren und vor allem diese Cases skalieren.

01:25:22: Also wirklich damit dafür zu sorgen dass das jetzt nicht irgendwo so Showcase-Themen sind über die man mal nett redet sondern dass es wirklich Themen sind die auch einen harbhaften Nutzen mit sich bringen und davon gibt's möglicherweise immer mehr.

01:25:38: Ich muss leider sagen ich liebe Details Aber man hat ja draus gelernt.

01:25:51: Gerade aus diesen Fehlern.

01:25:52: und es sind eben diese Anwendungsfelder, mit denen wir herum experimentieren auch natürlich bei uns in der Redaktion wo die Redaktionen hinaus in allen Geschäftsfeldern gehen wie auf Irrwege.

01:26:04: Und meistens habe ich das Gefühl macht schon ein bisschen Mut dass es nicht nur dem jeden Einzelnen so geht Fehler zu machen Und daraus zu lernen, wo lagen Sie denn mal so richtig falsch?

01:26:21: Wo lagen wir so richtig vieles.

01:26:23: Also ich glaube, wir haben natürlich auch im Anfang versucht extrem getrieben... Wir wollten unseren ganzen Customer Service also werden sozusagen viele Nutzer die viele Anfragen haben

01:26:31: etc.,

01:26:31: den irgendwie komplett zu automatisieren und sagen okay das ist jetzt kompletten AI da schaut gar kein Human in the Loop oder sogar keine Person mehr drüber.

01:26:38: Auch relativ schnell gemerkt dass funktioniert noch nicht ganz so.

01:26:40: es braucht schon immer noch so einen Human In The Loop eine Person die über bestimmte Schritte darüber schaut weil sonst einfach Antworten rauskamen, die am Ende des Tages nur viel mehr Prozesse und viel mehr Arbeit produziert haben.

01:26:50: Also Schüler haben was gefragt, die KI hat etwas geantwortet war Scheiße muss sich danach doch jemand drum kümmern.

01:26:56: also das war nicht so sinnvoll aber es hat uns glaube ich sozusagen damals geholfen zu verstehen okay was sind denn die Fälle wo KI scheiße ist?

01:27:01: Und diese Fälle zu nutzen um damit die neuen Modelle damit die Modelle besser zu prompten im Modell konkret zu sagen hey dass funktioniert das funktioniert nicht.

01:27:09: und ich glaub gerade dieser Ja, dieser iterative Prozess ist eigentlich das was glaube ich jedes Unternehmen irgendwie machen muss.

01:27:14: Und das hat uns schon auch und das hilft uns eigentlich dauerhaft.

01:27:16: Auch wenn wir jetzt dieses Datenthema aufsetzen... Da kam am Anfang auch viel Mist raus und dann haben wir immer die Cases genommen, die nicht funktioniert haben.

01:27:23: Der Modell wieder gesagt, hey!

01:27:24: Das funktioniert nicht.

01:27:25: Schau dir das noch mal tiefer an.

01:27:26: Das funktioniert nichts wegen X Y Z. Dann wurde es besser.

01:27:28: Also ich glaub diese iterative prozesse ist egal in was.

01:27:32: Egal ob man's für Daten nutzt, egal ob man sie für Kundenservice nutzen etc.

01:27:36: Ich glaube der ist extrem wichtig.

01:27:37: Wenn man den eben schnell gehen kann, ich glaube dann schafft man es auch sehr relevant Fortschritt zu sehen und sehr direkt zu sehen.

01:27:43: Das verbessert sich wirklich, das ist nicht nur eine komische Anwendung.

01:27:46: Vielen Dank!

01:27:46: Ich wollte nicht provozieren aber es macht auch Mut genau aus der großen weiten Industriewelt und aus der Lernplattformwelt eben diese Beispiele zu hören.

01:27:57: Weil's letzten Endes ja genau darum geht.

01:27:59: wir müssen alle unsere Unternehmen so fit machen dass sie halt in Zukunft auch noch wettbewerbsfähig sind, dass sie Wertschöpfungen generieren.

01:28:08: Frau Sibli, schauen Sie doch mal so fünf bis zehn Jahre in die Zukunft.

01:28:11: So ein bisschen schräg ins Glas gucken was steht da?

01:28:15: Geht es immer noch um Prozesse oder schafft KI Einsatz tatsächlich neue Geschäftsmodelle?

01:28:21: Ja das ist die tolle Glaskugeln-Frage.

01:28:27: Ich glaube es war nie schwieriger technologischen Fortschritt vorher zu sagen als aktuell, weil alles das was ich in den letzten drei Jahren gesehen habe hätte ich mir so gar nie vorstellen können.

01:28:39: Also die Tatsache dass wir ein Modell haben des autonomen vernünftig funktionierenden Source Code ausspuckt skaliert von drei Jahren konnte ich mir nicht vorstellen.

01:28:51: so also nehmen Sie das was jetzt gleich sagt mit so ein bisschen Anführungszeichen.

01:28:59: Ich glaube, der Fokus von in den nächsten fünf bis zehn Jahren ist

01:29:08: in

01:29:09: der Automation von Prozessen die nicht wo der Mensch mehr einen größeren Mehrwert bringt.

01:29:19: In der Übersicht zum Beispiel was Herr Benedikt jetzt gerade gebracht hat als im Detail und über die über diese Übersicht und diese Begleitung eines Prozesses so viel zu lernen, dass es nachher vielleicht irgendwann vollautomatisiert geht.

01:29:38: Also ich könnte mir sehr gut vorstellen das der Bereich Customer Service sich signifikant verändert.

01:29:44: Und dass es vielleicht aber auch Modelle gibt, wo Kunden dann irgendwann sagen ich zahle den Premium aufschlag das ich von einem Menschen bedienen kann.

01:29:50: Das kann ich mir wirklich sehr gut vorstellen, dass es da quasi unterschiedliche Pläne gibt und nicht mehr belegen kann mit dem redig.

01:29:57: Ich glaube, da kann man ganz viel in die Prozesse der Unternehmen reindenken,

01:30:01: wo

01:30:01: entscheidlich bewusst für ein Mensch, wo habe ich einen teilautomatisierten Prozess?

01:30:07: Wo hab ich ihn vollautomatisiert?

01:30:09: Es spielt total viel Chance.

01:30:11: Tätigkeiten, die bisher anders waren.

01:30:19: Genau, Tätigkeit und die bisher vielleicht sehr routiniert waren und wo es auch einfach nicht so viel Skills gebraut hat, die kann man schon anderweitig entwickeln.

01:30:27: Und da gibt's unglaublich viele Anwendungsfelder.

01:30:29: finde ich das jetzt nicht auf eine Industrie irgendwie speziell begrenzt

01:30:33: Wenn ich da vielleicht einhaken darf.

01:30:35: wir haben Vor sechs, sieben Jahren damals eine Enquete-Kommission.

01:30:38: Also Kommissionen die sich eben nur mit dem Thema KI beschäftigt im Deutschen Bundestag eingesetzt.

01:30:44: und das Besondere fand ich damals auch.

01:30:46: spannender war, dass sie eben zur Hälfte aus Experten bestand, aus der Wirtschaft, aus Wissenschaft, aus sozialen Einrichtungen Und wir haben wirklich stundenlang auch hearings über mögliche Szenarien und Entwicklungen gemacht.

01:31:00: Aber die ganzen Fragen Turner Purpose AI Frontier Models usw.

01:31:04: war damals nirgends Wirklich nirgends nur ansatzweise ein Thema.

01:31:08: Und das zeigt auch schon, wenn auch immer so die Latente Kritik vielleicht mitschwenkt wie sehr kann der Staat vorhersehen?

01:31:15: Natürlich können wir da auch mehr machen Statitikvorsalt und so weiter was in anderen Ländern tatsächlich ja auch schon mit auf der Tagesordnung steht.

01:31:21: aber gewisse technologische Sprünge können noch nicht mal die Experten Das macht es auch in der Frage, kommen vielleicht noch dazu.

01:31:28: Was heißt das für ein Bildungssystem?

01:31:30: Was heißt es auch für Kompetenzen der Zukunft?

01:31:32: Da macht's eben auch so herausfordernd weil natürlich auch da wie gesagt die Vorsagekraft oder Voraussagekraft keine höhere sein kann als bei den Experten selbst.

01:31:43: und vielleicht ist das auch die klügere Sicht sich zu überlegen was kann ich denn im nächsten Jahr konkretes tun.

01:31:51: Also ich sage es nicht, Sie sollten keine Visionen oder Ziel haben für Ihr Unternehmen.

01:31:53: bitte nicht Wahl verstehen.

01:31:55: aber was kann ich konkret tun mit dem was mir heute zur Verfügung steht?

01:31:58: Passierend auf die Probleme, die wir jetzt haben und wenn man sich, kann der Benedikt bestimmt nochmal anders bestätigen Wenn man sich so Start-ups anschaut Die machen ja so viele Pivots oft bis die also Veränderungen ihrer Strategie oder ihrer des Produkts Haltest du die deutschen Begriffe?

01:32:18: Bis es den

01:32:19: Product Market Fit sagen wir da, also bis es quasi den Punkt... Sagen

01:32:21: wir so sehr in Reife kommt.

01:32:23: Ja

01:32:23: okay, bis man was gefunden hat, wo nachher echter Nutzer Mehrwert entsteht und wo nach her auch ein finanziell erfolgreiches Modell möglich ist.

01:32:33: das machen sie viel öfter.

01:32:34: und dann gibt's glaube ich wenig wenn ich bitte sagen wenn ich Mist erzähle.

01:32:37: aber es gibt wenig Startups die starten und sagen in fünf Jahren wollen wir da sein und das exakt so ausführen dass dann alles genau so kommt.

01:32:48: Ich glaube, wir wissen ehrlicherweise und das finde ich immer spannend.

01:32:51: Das Wissen gerade noch nicht mal den Open AI und Enthropic ehrliche Weise.

01:32:54: Also ich habe letzte Woche mit Enthropping mit einer besonders Amerikaner gesprochen, sorry, mit Open AI Und die meinten selber gefragt okay was ist denn euer Take in zwei Jahren?

01:33:03: Was sind dann die großen Themen wie passieren?

01:33:05: Und der selber gesagt ja wissen wir nicht.

01:33:07: Wir wissen was im nächsten halben Jahr passiert und darauf konzentrieren wir uns gerade!

01:33:10: Wir haben so eine sehr langfristige Vision von AGI.

01:33:14: sehr großes Wort, da kann man sich viel darüber anschauen.

01:33:16: Aber ich glaube das Wichtigste ist wirklich so was passiert gerade?

01:33:18: wie schaff ich es gerade so einen Prozess in meinem Unternehmen so ein Setup aufzubauen?

01:33:22: Dass ich halt schnell iterieren kann dass ich irgendwie schnell lernen kann, dass das was funktioniert, ich schnell wieder einspeisen kann und dass es nicht funktioniert schnell wieder daraus lernen kann weil ich glaube diese wahnsinnig lange Vorhersage die kann grade gar niemand mehr treffen weil wir glaub ich über den Punkt hinaus sind wo's klar ist was passiert.

01:33:37: hast du vor gesagt dass soviel was jetzt von den Updates kamen von den großen Modellprovidern etc.

01:33:42: Das war gar kein Problem, was man davor kannte.

01:33:45: Die müssen jetzt genau das machen.

01:33:47: oder haben die das gemacht?

01:33:48: Das waren häufig so riesen neue Updates, woraus kam krass!

01:33:51: Es war davor gar nicht bewusst, dass was so wahnsinnig gut ist oder dass es wirklich so ein Thema ist und ich glaube, das zeigt so ein bisschen wie schnell das gerade passiert und sich selber einfach sehr darauf konzentrieren sollte mit dieser Schnelligkeit mitzugehen und das zu machen, was irgendwie im Kleinen gerade geht.

01:34:05: weil diese langen Voraussagen sind glaube ich extrem schwer zu treffen.

01:34:08: gerade

01:34:10: Frau Kemmerseher hat uns angesprochen Schwingt die Latente.

01:34:15: Na ja, wie soll man sagen?

01:34:17: Ein kleiner Vorwurf mit der Politik sei manchmal nicht schnell genug.

01:34:22: Aber wo ist denn die Politik schnell?

01:34:24: Weil vielleicht ist es gar nicht der Fall.

01:34:28: Wo arbeiten Sie in diesem Bereich ganz konkret daran um einen Prozess schneller zu machen?

01:34:35: Ich habe vor ein bisschen über die Hausaufgaben gesprochen und das ist schon der zentrale Punkt.

01:34:40: Deutschland fühlt sich nicht nur verknotet an, sondern ist an manchen Stellen wirklich inzwischen verknotet und wir müssen es wirklich schaffen.

01:34:47: Und das ist eine Mammutaufgabe die sich auch nicht über Nacht sozusagen lösen lässt.

01:34:51: aber wir müssen schaffend diesen Knoten wieder zu zerschlagen Das fängt beim riesigen Thema an Belastungsmoratorium auch nicht mehr.

01:34:59: Politik sagt ja manchmal ganz stolz Wir haben so viele Gesetze im letzten Jahr verabschiedet.

01:35:03: Vielleicht wäre das Gegenteil Deregulierung Dinge wieder einfacher zu machen.

01:35:07: mal die Messlatte in manchen Bereichen.

01:35:16: Und dann geht es darum, Hemmnisse abzubauen.

01:35:18: Da könnte ich jetzt eine ganze Bandbreite von Themen nennen.

01:35:21: die Frage Forschung wir sind starker aber schaffen wir tatsächlich auch Wertschöpfung daraus?

01:35:26: Wir sind wissenschaftliche Karrieren angelegt.

01:35:28: da geht's heute ganz viel um Publikationen.

01:35:30: müssen nicht Ausgründungen viel stärker bewertet werden?

01:35:33: dass das kein Knick in der wissenschaftlichen Karriere ist sondern eher im Zweifel mal das Gegenteil.

01:35:39: Wir sind dann auch zur Frage Datenschutz, ist ja vorher als ein Thema mit genannt worden.

01:35:44: Den wir in Deutschland, ich muss es wirklich mal so knallhart sagen, ich finde manchen Bereichen zu einer Ersatzreligion gemacht haben.

01:35:50: und mir geht's nicht darum, dass wir jetzt sagen, wir wollen da amerikanische oder gar chinesische Verhältnisse aber ein Stück weit zurück.

01:35:59: zum gesunden Menschenverstand zum Beispiel zu sagen anonymisierte daten dürfen für KI-Training genutzt werden.

01:36:07: Wenn wir in Deutschland können viele Juristen wirklich stundenlang Debatten führen, ob das erlaubt sei oder nicht.

01:36:12: Einfach mal klar festzulegen, dass geht für KI Training der schon ein wahnsinniger Schub auch glaube ich für Innovationen.

01:36:19: Wir können weitermachen bei den vielen Datenschützern und Datenschutzbeauftragten.

01:36:23: Ich bin Bundespolitikerin, aber warum wir da sechzehn Zuständigkeiten in den Ländern haben hat mir zumindest noch niemand wirklich sinnvoll erklären können.

01:36:31: Das sind glaube ich jetzt nur mal ein paar Schnellschrauben.

01:36:33: bisschen dazu.

01:36:34: Ich habe es vor kurz angeschnitten dass der Staat selber auch agiler werden muss und das geht nicht nur durch die Regulierung sondern er muss eben auch bereit sein.

01:36:42: Und auch da gilt nicht einfach mal so ein bisschen KI einsetzen dann ist alles gut Sondern sich wirklich ganzheitlich die Prozesse anzuschauen.

01:36:49: Ein schlechter Prozess ist auch digitalisiert in der Regel, ein schlechter prozess.

01:36:53: Aber wirklich zu sagen, Prozesse anzuschauen und da wo KI wirklich auch sinnvoll genutzt werden kann, da es auch mal mutig zumachen.

01:37:01: Der Start-up fehlt manchmal oft der Mut, es mutig zu machen und im Übrigen allein schon aufgrund der Personalnot die wir an vielen Stellen auch beim Start haben glaube ich kannst nur diesen Weg geben Und von daher glaube ich, liegen die Bälle eigentlich jetzt da und es geht halt ganz konkret jetzt auch tatsächlich umzusetzen.

01:37:20: Oh jede Datenschutz!

01:37:22: Den kennen wir.

01:37:23: das hat zwar mit KI nichts zu tun aber wir würden so gerne unsere Jubilare veröffentlichen.

01:37:27: Die Leser würden sich freuen, aber... Es gibt nun mal den Datenschuss.

01:37:33: Herr Travers Sie vernetzt ein weltweit über dreißig Werke Mit Daten.

01:37:39: in Echtzeit läuft es in anderen Ländern einfacher als in Deutschland.

01:37:47: Wie gelingt es überhaupt, mit diesem Thema umzugehen?

01:37:51: Gut, wir sind ja jetzt eben als ein Autobauer da und ich persönlich bin aus dem Bereich Produktion, Supply Chain.

01:37:59: Das heißt, wir haben es da ein bisschen leichter mit Blick auf Datenschutz weil wir natürlich an der Stelle viel mit unseren eigenen Daten arbeiten.

01:38:09: Wir arbeiten mit Prozessdaten aus den Fabriken, wir arbeiten halt mit Fahrzeugdaten, das heißt so die richtig schwierigen Dinge wo sie dann mit Kundendaten oder sowas arbeiten.

01:38:20: Das sind auch Challenges, aber die sage ich mal beeinträchtigen mich jetzt nicht eben beim Thema Vernetzen der Fabriken miteinander.

01:38:27: Was sie natürlich haben ist auch international gibt es unterschiedliche Regulations.

01:38:32: gerade wenn Sie auf China gucken da gibt es sehr anspruchsvolle Regelungen auch wie sie mit Daten aus China umzugehen haben und die halten wir natürlich ein.

01:38:41: dementsprechend gibt's auch außerhalb von Deutschland durchaus Challenges in dem Umfeld.

01:38:47: Ja, kurz.

01:38:47: Sie sind aktiv im Start-up-Verband.

01:38:50: Wie schaut's denn da eigentlich aus?

01:38:51: Schießen die Gründungen aus dem Boden?

01:38:53: macht KI das Gründen leichter?

01:38:57: Man sieht sehr kleine Statistik als letztes Jahr die Gründe in Deutschland um ich weiß glaube über zwanzig sechsundzwanzig Prozent oder so hochgegangen sind sozusagen also von fünf und zwanziger auf vierundzwundzig.

01:39:06: Also dass ist grundsätzlich positiv weil glaube ich einfach Generell, so eine Wille herrscht oder so eine Idee herrsche.

01:39:11: von wegen mit KI kann ich so viele Sachen einfach deutlich einfacher machen.

01:39:14: Ich brauche keine großen Teams mehr.

01:39:15: Ich brauch nicht unbedingt Entwickler für alles.

01:39:17: Ich kann jetzt selber einfach was starten und was anfangen.

01:39:19: Und ich glaube das ist im Kern mal extrem positiv und da sieht man auch sehr klar in den Gründungszahlen.

01:39:23: Das sieht man auf den Zahlen die viel venture capital also wagenes Kapital in frühe Firmen in Deutschland fließt.

01:39:28: Also ich glaub dass eigentlich eine sehr positive Entwicklung, was da früh passiert.

01:39:31: Ich glaube unsere Probleme in Deutschland sind anderes auf der Ebene.

01:39:35: Es ist das sehr viele Startups anfangen Ab dem Ende, wenn Sie aber eine gewisse Größe erreichen eigentlich nach Amerika müssen oder von Amerika finanziert werden.

01:39:42: Das heißt wir haben jetzt bei der Unity knapp fünfzig Millionen geraisst.

01:39:45: das haben wir noch vor allem mit europäischen Investoren gemacht.

01:39:47: Wenn wir jetzt aber irgendwann die nächste Finanzierungsrunde machen um weiterzuwachsen dann wird die zu neunundneunzig prozentige Wahrscheinlichkeit von amerikanischen Investoren sein Leider inzwischen auch häufig mehr und mehr von saudischen Investoren.

01:39:57: ehrlicherweise Und ich glaube dass ist schon ein Thema was wir haben da sind sehr viel sehr gute Technologie vor wurde Black Forest Labs angesprochen Megaunternehmen.

01:40:03: saugut An der Firma gehören aber glaube ich, siebzig Prozent amerikanischen Investoren circa.

01:40:08: Das heißt das ist schon ein Thema, dass sehr viel von der Wertschöpfung, die eigentlich hier entsteht gerade, die auch positiv ist, dass die halt leider nicht unbedingt dann wieder zurück in Deutschland und Europa im Ecosystem ankommt.

01:40:17: Und das ist ja ein Thema was wir in Deutschland oder in Europa vor allem auf europäischer Ebene lösen müssen weil Deutschland dafür ehrlicherweise zu klein ist.

01:40:25: Also ich glaube positiv auf Gründungen, aber wenn es wirklich geht, die Firmen zu skalieren einmal schon noch einige Probleme hier.

01:40:32: Ja, ein Thema auch direkt bei No Unity?

01:40:39: Herr Travers, wenn wir genau auf Sindelfingen mal schauen.

01:40:43: Auf den Standort-Sindelfingen, Entwicklungszentrum und so weiter durch KI Produktion Montage alles mögliche.

01:40:52: welche Jobs werden wegfallen?

01:40:56: Welche Jobs wird es künftig vermehrt geben?

01:40:59: können Sie dazu was sagen?

01:41:01: Ich glaube, das ist eine ganz ähnliche Entwicklung wie wir es eigentlich durch die verschiedenen Stufen auch der Industrialisierung gesehen haben.

01:41:08: Wir haben hier in Sintelfingen eben natürlich einen sehr stark automatisierten Robot zum Beispiel.

01:41:13: dadurch haben sie niemanden mehr der die Fläche von Hand miteinander verbindet.

01:41:17: dafür haben Sie halt die die Ingenieure die sich entsprechend um die Robotik um die komplexe Robotechnologie

01:41:24: kümmern

01:41:25: und wir werden auch mit KI einen Trend sehen eben, das ist vorhin schon angesprochen auch in der Software-Entwicklung.

01:41:31: Das kann man auf ganz viele weitere Bereiche übertragen.

01:41:35: KI ermöglicht es uns dass wir die Themen die eigentlich ich sag mal ein bisschen salopp vielleicht auch ein bisschen langweilig sind also welcher Softwareentwickler hat eben auch jetzt Lust daran irgendwie so'n zero acht fünfzehn Thema zu implementieren?

01:41:48: Sondern die richtig spannenden Dinge, wie sieht eine große Architektur aus?

01:41:51: Ja das sind die Dinge, die nach wie vor wirklich auch Menschen einen sehr großen Beitrag leisten.

01:41:58: Sie können dieses Bild eben übertragen und auf einem Ingenieur, der kann jetzt halt an dieser Stelle dann die Dinge... die vielleicht auch nicht unbedingt spannend und vielleicht auch in jedem Fall wegwerbsdifferenzierend sind, weil es halt eben alle sehr ähnlich machen.

01:42:12: Die kann eine KI für ihn übernehmen.

01:42:15: dafür kann er sich dann auf die wirklich spannende, wirklich differenzierenden Dinge fokussieren.

01:42:19: Ja ich glaube das ist ne Entwicklung, die insgesamt auch sehr positiv für die Mitarbeiter ist.

01:42:26: wenn sie das Thema auf die Produktion übertragen ist es gleiche.

01:42:30: jetzt haben wir gerade über die humanoiden Roboter Sprachen kurz, die in China jetzt so schnell gerannt sind.

01:42:36: Da haben wir auch jetzt eben in Deutschland auch interessante Player halt eben an der Stelle.

01:42:41: aber auch im USA gibt es viel und wenn sie sich da überlegen halt auch was da jetzt möglich sein wird.

01:42:47: in ein paar Jahren können Sie natürlich genauso die Frage halt eben auch stellen ob sie nicht eben ergonomisch sehr anspruchsvolle Tätigkeiten eben an dieser Stelle durch solche humanen Roboter übernehmen lassen.

01:42:58: ja und ich glaube das sind große Chancen nach vorne.

01:43:04: Frau Kämmer, ich würde noch ein Thema ganz kurz aufgreifen, das Sie angesprochen haben.

01:43:08: Das ist wie so ein bisschen umtreibt auch Bildungssystem.

01:43:17: Warum ist es so schwierig da nicht stärker reinzugehen?

01:43:20: Warum gibt es immer noch nicht den Gedanken einen Frontalunterricht durch einen einzelnen Lehrer durch Agenten zu ersetzen die dann individuell auf die Schüler zu gehen?

01:43:32: und mittlerweile haben wir wahrscheinlich sogar genug Computer in den Schulen.

01:43:36: Wer will ich zu Sie?

01:43:38: Ich begebe mich natürlich auf heißes Terrain als Bundespolitikerin.

01:43:42: Sie haben Bildungsorganisierungen

01:43:44: gesagt,

01:43:45: aber mit ein paar Sätze oder Gedanken teilen.

01:43:49: Als ich glaube Lehrer ersetzen und da sind wir auch bei vielen was die Vorredner schon gesagt habe, es geht nicht darum Lehrer per se zu ersetzen.

01:43:57: Ich glaube an vielen Stellen wird es um Unterstützung gehen.

01:44:01: Es wird um Lernagenten, die auch so... Also sind wir mal ehrlich heute viele Schüler machen ihre Hausaufgaben schon mit der KI.

01:44:08: also wir stehen ja davor massiven wenn man so will Herausforderungen und die Frage ist wie kriegt man eigentlich dieses Werkzeug und den Umgang mit dem Werkzeug klug implementiert?

01:44:18: Und da bin ich ehrlicherweise schon der Meinung Ich würde eher sagen, nur die These vertreten.

01:44:23: Ob der Staat also bis man dann mal überarbeitet hat?

01:44:25: Was lernt den Halt?

01:44:26: und jetzt kommen wir zum Fach Informatik und Medienbildung und das ist auch wichtig aber bis der Start da den Lehrplan überarbeitete und neue Dinge integriert hat.

01:44:36: Also da sind die Entwicklungen wahrscheinlich längst schon wieder überholt.

01:44:39: warum sich nicht öffnen zumindest mal in so spezifischen Fragen mit Startups zu kooperieren zu sagen, die können in der Agilität mit den Entwicklungen auch mithalten und zumindest mal einzelne Tools an der Stelle mit einzubauen.

01:44:54: Fände ich glaube oder wäre zumindest eine kügere Lösung als zu glauben, der Staat kann es in einer ähnlichen Geschwindigkeit.

01:45:01: Und von daher nochmals geht darum das Werkzeug zu beherrschen.

01:45:04: Es geht nicht darum wie baut man den Hammer zusammen aber was kann?

01:45:09: Du hast das ja vorher auch gesagt, vor ein paar Jahren hätten wir wahrscheinlich alle noch gesagt jeder muss koden können.

01:45:13: Das ist das A und O dann ist man super vorbereitet für die Zukunft.

01:45:17: Freut es sich die Welt schon wieder anders aus?

01:45:18: Da würden wir jetzt aktuell sagen, man muss gut prompten können.

01:45:22: Man muss lernen wie man mit den Werkzeugen umgeht.

01:45:24: aber es kann übermorgen schon wieder Anders sein.

01:45:26: deswegen muss der Staat überlegen Wie kann er durch Vergaberecht aber an vielen anderen Stellen einfach agile Einheiten mit reinholen, die ihn da unterstützen?

01:45:40: Ich denke Mit Blick auf die Uhr.

01:45:43: Ich habe noch tausend Themen hier, aber irgendwann müssen wir auch zum Ende kommen.

01:45:51: Mit Blick Auf Die Uhr würde ich noch gerne von jedem von Ihnen ein bis zwei kurze Sätze hören und zwar Herr Kurz Woran messen wir in drei Jahren ob unsere Region beim Thema KI erfolgreich

01:46:08: war?

01:46:08: Wahrscheinlich wenn man sich so sagen High Level anschaut irgendwas in Richtung BIP, der durch KI Produkte entsteht.

01:46:16: entstanden ist sowas in die Richtung.

01:46:20: Ich würde es jetzt nicht auf Effizienzgewinne oder Prozessoptimierung setzen, weil das geht ja bei KI.

01:46:24: gerade wenn man auf drei Jahre schaut was in KI eine lange Zeit ist, geht es darum sagen KI schafft eigentlich große Probleme zu lösen und neue Märkte, neue Wertschöpfungsketten etc.

01:46:33: aufzumachen.

01:46:34: Deswegen würde ich eher darauf gehen sozusagen Was ermöglicht es KI an neuer Wertschönfungen?

01:46:38: Ob das jetzt Umsätze durch KI sind, ob das jetzt durch KI ist

01:46:40: etc.?

01:46:41: Aber irgendwas in die Richtung würde ich, glaube ich wählen.

01:46:43: Das hilft jetzt wahrscheinlich nicht jedem einzelnen Unternehmer, aber ich glaube um sozusagen die Entwicklung der Region zu beurteilen oder von Deutschland würde ich wahrscheinlich sowas anschauen.

01:46:51: Teilen Sie das Frau Kämmer?

01:46:54: Ich teile das und würde es neben dem großen Thema Wertschöpfung Wirtschaft vielleicht noch ohne soziale Komponente ergänzen.

01:47:01: Ich glaube dass wir auch im Gesundheitsbereich in vielen anderen Bereichen eine unglaubliche Verstärkung haben können durch Entlastungen wenn wir allein mal Stichwort Dokumentation in der Pflege.

01:47:10: Und ja, natürlich können wir da ansetzen vieles abzuschaffen.

01:47:13: aber ein Ansatz wäre eben auch die Pflegekräfte in dem Bereich zu entlasten, eben auch vielleicht durch Unterstützung.

01:47:19: und ich glaube wenn wir das mitdenken, auch Chancen im Bereich Inklusion und vieles weiteres, glaube ich, dass neben der Wirtschaftlichen auch in vielen sozialen Bereichen Wenn die menschenkomponente mitgestärkt wird, wir vielleicht zu besseren Ergebnissen kommen können.

01:47:33: Herr Trevers drei Jahre in drei Jahren Was haben wir erreicht?

01:47:41: Also ich kann die makroskopische Perspektive da auch gut hören.

01:47:45: Ich würde zusätzlich jedem Unternehmen aber auch schon empfehlen, den eigenen Fortschritt eben mit Künstliche Intelligenz auch zu messen und das kann dann in die Richtung gehen dass man sagt naja wie viele meiner wirklich wichtigen Business Probleme habe ich denn jetzt tatsächlich durch KI optimiert, aber mindestens genauso wichtig sicherlich auch welchen Prozent Satz meiner Belegschaft habe ich jetzt eigentlich auch qualifiziert.

01:48:11: Habe ich empowert?

01:48:12: Hab ich bereit gemacht für Künstliche Intelligenz?

01:48:14: Ja

01:48:15: das wären zwei Dinge die jedem empfehlen würde auch an diesen Kennzahlen den eigenen Fortschritt zu messen.

01:48:21: Kriegen Sie diese drei Antworten irgendwie

01:48:24: gegossen

01:48:26: aus Sicht der Softwareentwicklerin?

01:48:29: Oder Sie haben sicherlich die IBM-Denkung schon wieder sechs Jahre voraus.

01:48:33: Nee, das hatte ich auch vorher schon bestätigt.

01:48:37: Also alles was Sie mit Sprecher gesagt haben auf jeden Fall.

01:48:41: Ich würde es gerne um einen Aspekt ergänzen der mir total am Herzen liegt.

01:48:45: Wir sind ja hier an einem Standort wo wir viel von dem Talent aus der Region leben und ich würde mir wünschen dass in drei Jahren mehr Talente mit praktischer KI Kompetenz haben als aus den Hochschulen aus der Bevölkerung Menschen rauskommen, die Freude haben.

01:49:01: Die Interesse haben am Lernen, die sich Dinge trauen und ausprobieren weil uns das glaube ich alle nach vorne trägt.

01:49:08: um die Schleife zuzumachen.

01:49:09: zu dem Wirtschaftsbaronmeter wenn sich die Zahlen da ein bisschen ins positive und aufbrechende verschieben Ich glaube dann haben wir auch viel erreicht.

01:49:19: Das kann man nicht sagen.

01:49:29: Wow, jetzt glaube ich dürfen wir alle mal kurz durchatmen.

01:49:31: Das war schon jede Menge Input aber bevor wir tatsächlich an die wohlverdienten Getränke gehen muss noch Zeit sein Danke zu sagen.

01:49:39: Zunächst einmal in die Runde herzlichen Dank dass Sie mit uns diskutiert haben für die spannenden Einblicke.

01:49:45: Herzlichen Dank auch für die Offenheit!

01:49:48: Vielen dank ans Team von IBM und Jennifer Wilhelm, Maren Körner und Salvatore Romeo.

01:49:54: Grazie die Kurle!

01:50:01: das SWBZ-Team um Peggy Schlosser und Emily Henne.

01:50:06: Ja, alle haben zusammen diesen Abend hier gewuppt und es ist großartig.

01:50:09: Herzlichen Dank dafür!

01:50:17: Danke an das Technikteam von der Firma Helmut Epple, Sebastian Eppel, Jochen Pöhler und Peter Kneher.

01:50:27: Danke an unseren DJ Niklas, von dem hören wir noch was.

01:50:31: Und herzlichen Dank natürlich an Sie alle für Ihre Zeit für Ihr Kommen.

01:50:35: Erlauben Sie mir aber noch den kurzen Hinweis darauf, dass sich es am Samstag besonders lohnt wird die STBZ aufzuschlagen oder im Netz aufzurufen.

01:50:42: Denn natürlich berichten wir auf allen Kanälen ausführlich über das was wir heute Abend besprochen haben.

01:50:48: Im Juli wird's noch spannender, das hat Christian Röhm schon gesagt.

01:50:51: da kommt die Wirtschaftsthemen-Ausgabe hier ist Zukunft mit dem ausführlichen journalistisch aufbereitetem Wirtschaftsbarometer und natürlich mit vielen vielen spannenden Firmen.

01:51:04: Da ist noch Platz für Ihr Business, für Ihre Firma.

01:51:08: Wenn Sie Interesse haben, sprechen sie uns an!

01:51:10: Wir sind da!

01:51:13: Kommen Sie also einfach auf uns zu?

01:51:14: Rufen Sie uns anschreiben Sie eine Mail oder sprechen Sie gleich mit uns.

01:51:18: selbstverständlich können Sie im Anschluss an diese Runde auch mit unseren Mitdiskutanten in persönlichen Gesprächen noch das ein oder andere vertiefen.

01:51:27: jetzt aber guten Appetit und gute Gespräche.

01:51:30: herzlichen Dank.

01:51:36: Podcast BB Ein Angebot von Röhm Medien.